Christenverfolgung - eine lange Nacht

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Heute ist wieder "Lange Nacht der Kirchen". Wie jedes Jahr stehen Hunderte Kirchen in Österreich und in den Nachbarländern heute Nacht weit offen und laden zu Besuch und Begegnung, zu Gebet und Gespräch ein. Für viele eine Gelegenheit für neue Erfahrungen und Entdeckungen. Herzlich willkommen!

Heute ist wieder "Lange Nacht der Kirchen". Wie jedes Jahr stehen Hunderte Kirchen in Österreich und in den Nachbarländern heute Nacht weit offen und laden zu Besuch und Begegnung, zu Gebet und Gespräch ein. Für viele eine Gelegenheit für neue Erfahrungen und Entdeckungen. Herzlich willkommen!

Heuer liegt ein besonderer Schwerpunkt auf einer Nacht, die nun schon zu lange dauert: die weiter zunehmende Christenverfolgung. Der islamistische Terror trifft auch viele Muslime. Blindlings werden Menschen ermordet. Selbstmordattentäter reißen oft wahllos andere mit sich in den Tod. Besonderes Ziel aber sind vielfach die Christen. Erschütternde Videos zeigen die Enthauptung von 21 ägyptischen Christen am Meeresstrand in Libyen. Wenig später waren es 28 äthiopische Christen als "Anbeter des Kreuzes". Bald danach 143 christliche Studenten in Kenia. In Nigeria wütet Boko Haram. 1.800 Christen wurden allein letztes Jahr ermordet. Viele verschleppt, verkauft, versklavt.

Heute wird in einem Schweigemarsch vom Stephansplatz zur Augustinerkirche der verfolgten Christen und der vielen Opfer der Gewalt gedacht (Beginn 17.15 Uhr). Mich beeindruckt die Glaubenstreue dieser Christen. Sie könnten ihr Leben retten, indem sie ihrem Glauben abschwören. Sie tun es nicht. Wie kostbar ist daher die Religionsfreiheit in unserem Land. Erhalten wir uns das friedliche Miteinander der Religionen! Pflegen wir es! Es möge nie verloren gehen!

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