Glock statt Gold! Societypaar bewaffnet sich wegen Corona

Das Society-Paar Christian und Ekaterina Mucha
Das Society-Paar Christian und Ekaterina MuchaBild: Andreas Tischler
Christian und Ekaterina Mucha schießen scharf – vorerst nur in ihrem Medien-Fachblatt. Der Zeitschriftenverleger verrät im "Extradienst", dass seine Frau und er wegen Corona aufmunitioniert haben …
Da ist er wieder, der Mucha. Kaum ist die Schlagzeilen-Flut um seinen Opernball-Disput mit Maria Großbauer notdürftig abgeebbt, sorgt der 66-jährige Fachzeitschriften-Verleger wieder für Schlagzeilen. In seinem dreiseitigen Leitartikel "Coro no na net" behandelt Mucha in der neuesten "Extradienst"-Ausgabe die Coronakrise sowie die Folgen der Pandemie für die Wirtschaft, seinen Verlag und Familie ausführlich.

"Leben am Land besser"

Der geneigte Leser erfährt etwa, dass sich das Society-Paar Christian und Ekaterina Mucha derzeit eher nicht nicht in der Hauptstadt aufhalten dürften, sondern sich auf ihren Landsitz verfügt habe. Mucha schreibt: "Ich habe für mich und meine Familie entschieden, dass ein Leben auf dem Land besser ist."

"Schlanke Glock statt Gold-Armband"

Darüber hinaus lässt der Verleger wissen, er habe "eine ganze Reihe von Maßnahmen gesetzt, die von manchen als überzogen gesehen werden mögen". Mucha führt sein Konzept neben dem martialischen Punkt "Absicherung unserer Verbündeten und Mitarbeiter" wie folgt aus: "Zum einen habe ich unser Haus abgesichert, alle Wertgegenstände in externe Safe-Depots ausgelagert und meine persönliche Bewaffnung nachhaltig verstärkt. Vorräte und Ressourcen aufgestockt. Ich habe sohin, um es auf den Punkt zu bringen, Ekaterina vor einigen Wochen kein Gold-Armband, sondern eine neue, schlanke Glock gekauft."

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Nachsatz: "Wer jetzt ätzt: 'Da übertreibt er aber, der Mucha', der sollte sich keinen Illusionen über die menschliche Natur hingeben." Zum Abschluss gibt es noch eine ordentliche Dosis Pathos. Mucha, Risikogruppe (66, geschwächt durch eine Vorerkrankung), hätte nichts dagegen, im Falle überfüllter Intensivstationen einer jüngeren Frau sein Beatmungsgerät zu überlassen. Er schreibt im "Extradienst" wörtlich: "Ich hatte mein bewegtes und erfülltes Leben. Unvorstellbar spannende Momente. Hab es zu Erfolg, Reichtum und Bekanntheit gebracht – also was soll's. Wenn's mich morgen 'derwischen' sollte, dann darf ich mit Fug und Recht und lächelnd sagen: Jawoll, ich habe gelebt. Ich hatte Spaß. Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut."



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