Video-Attacke von Hörbiger auf Rendi-Wagner

Als "vollkommen verblödet" bezeichnet Christiane Hörbiger den Misstrauensantrag gegen Sebastian Kurz. Ziel der Attacke ist Rendi-Wagner.
In einem erst kürzlich veröffentlichten Wahlwerbespot für die ÖVP attackiert Schauspiel-Ikone Christiane Hörbiger (80) SP-Chefin Pamela Rendi-Wagner scharf. Hörbiger bezeichnet den Misstrauensantrag gegen die Bundesregierung von Sebastian Kurz als "vollkommen verblödet".

Hörbiger attestiert der Politikerin "Hass und Neid". Rendi-Wagner habe die Republik infrage gestellt und in schlechte Zeiten geführt. Sie sei entsetzt über den Misstrauensantrag gewesen.

In dem nicht ganz eine Minute dauernden Video outet sich die 80-Jährige als glühende Kurz-Verehrerin. Sie wünsche dem Ex-Kanzler, dass er "triumphal zurückkommen" werde. Seine Kanzlerschaft sei geprägt gewesen von einer Aufbruchsstimmung, das Land habe sich zum positiven verändert.

Veröffentlicht wurde das Video auf diversen Kanälen der Organisation "Wir für Kurz". Die ÖVP fährt wie schon im vorangegangenen Nationalratswahlkampf eine auf den Spitzenkandidaten zugeschnittene Werbekampagne.

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Innerfamiliärer Widerspruch



Anders als die Schauspiel-Legende sieht das ihre um 40 Jahre jüngere Nichte zweiten Grades. Marvie Hörbiger, ebenfalls Schauspielerin, setzte am Sonntagmittag einen Tweet ab. Darin lässt die aktuelle Burgschauspielerin wissen: "Große Famile, sehr unterschiedliche politische Meinungen", bezieht sie auf das Wahlvideo Stellung.



(mr)

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