Die Filmwelt trauert um John Irvin. Der britische Regisseur, der mit Spionage-Klassikern und knallharten Actionfilmen bekannt wurde, ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Wie seine Produzentin Claire Evans mitteilte, starb Irvin bereits am 11. August "friedlich zu Hause im Kreise seiner Familie". Er hinterlässt drei Kinder und zwei Enkel.
Seinen großen Durchbruch schaffte Irvin 1979 mit der Verfilmung von John le Carrés Spionage-Hit "Dame, König, As, Spion". Die BBC-Serie mit Alec Guinness räumte ordentlich ab: Irvin holte zwei BAFTAs und wurde sogar für einen Emmy nominiert.
In den 80ern drehte der Brite dann ordentlich auf. Mit Filmen wie "Die Hunde des Krieges" und dem Arnold-Schwarzenegger-Kracher "Der City Hai" machte er sich auch bei Actionfans einen Namen. Irvin zeigte dabei, dass er beides konnte: feine Spionagekost und ordentlich Hollywood-Rumms.