Oscar-Preisträger George Clooney (64) hat US-Präsident Donald Trump (79) scharf attackiert. Anlass war Trumps Drohung auf Truth Social, nach der eine "ganze Zivilisation noch in dieser Nacht sterben" könnte, sollte der Iran seinen Forderungen nicht nachkommen.
Bei einer Veranstaltung seiner Clooney Foundation for Justice in der norditalienischen Stadt Cuneo machte der Schauspieler vor rund 3.000 Schülern klare Ansagen: "Manche sagen, Donald Trump ist in Ordnung. Aber wenn jemand sagt, er wolle eine Zivilisation auslöschen, dann ist das ein Kriegsverbrechen."
Das Weiße Haus reagierte daraufhin prompt mit Spott. Steven Cheung, Kommunikationsdirektor der Regierung, konterte auf X: "Die einzige Person, die Kriegsverbrechen begeht, ist George Clooney mit seinen schrecklichen Filmen und seinem erbärmlichen Schauspiel."
Der zweifache Oscar-Gewinner ließ sich davon nicht beirren. Er könne mit der Bezeichnung als gescheiterter Schauspieler leben, schließlich habe er 1997 in "Batman & Robin" mitgespielt, so Clooney selbstironisch.
Gleichzeitig verwies er auf die ernste Weltlage: "Familien verlieren ihre Liebsten. Kinder wurden verbrannt. Die Weltwirtschaft steht auf Messers Schneide." Dies sei eine Zeit für intensive Debatten auf höchstem Niveau, nicht für "kindische Beschimpfungen".