Seit Wochen sorgt der Fall Collien Fernandes für Schlagzeilen. Die Moderatorin hat schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhoben und ihn angezeigt. Nun sprach sie in einem Interview über ihre Gefühlslage nach der öffentlichen Debatte.
Die 44-Jährige gibt dabei zu verstehen, dass sie die Reaktionen auf ihre Anzeige unterschätzt hatte. Der erste Schmerz sei die Tat, der zweite die Stigmatisierung, die folgt, sobald man den Mund aufmache.
Wie "Bunte.de" berichtet, erklärt Fernandes: "Ich verstehe immer mehr, warum so viele Frauen so etwas nicht zur Anzeige bringen. Man hört in dem Kontext oft: Ich halte es nicht aus, was danach passieren wird."
Die Schauspielerin wurde nach ihren Aussagen in den sozialen Medien massiv angefeindet. Man habe sie als rachsüchtige Ex bezeichnet, die lüge.
Dennoch ist sie überzeugt, dass es diese Debatte braucht. "Ich glaube, es braucht diesen Aufschrei der Menschen da draußen, um zu sagen: Es reicht, jetzt bitte endlich echter Feminismus von Männern und kein Pseudo-Feminismus", so Fernandes.
Außerdem gab die Moderatorin zu, dass sie nach der Trennung von Ulmen noch eine weitere schlechte Erfahrung mit einem anderen Mann gemacht habe. Details dazu nannte sie nicht.