COPD: Darum ist sie so gefährlich

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Am 19. November ist COPD-Welttag. Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung wird im Volksmund "Raucherlunge" genannt: 90 Prozent aller Betroffenen sind oder waren Raucher.
Am 19. November ist COPD-Welttag. Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung wird im Volksmund "Raucherlunge" genannt: 90 Prozent aller Betroffenen sind oder waren Raucher.

Die COPD entwickelt sich meist sehr langsam über Jahrzehnte hinweg. Bei der Krankheit treten zwei Mechanismen in unterschiedlichem Ausmaß auf. Eine davon ist die chronische Bronchitis, eine chronische Entzündungsreaktion, die sich durch Husten und Auswurf äußert, die andere ist das Lungenemphysem. Hier blähen sich die Lungenbläschen auf, bis sie kollabieren.

Das Ergebnis: Das Lungengewebe wird zunehmend zerstört, immer weniger Sauerstoff gelangt ins Blut. Eine fortschreitende COPD macht sich daher auch durch zunehmende Atemnot und Engegefühl in der Brust bemerkbar. Wie der Name verrät, ist die Erkrankung chronisch – sie ist nicht heilbar. Mit der richtigen Therapie und Lebensstilveränderung wie sofortiger Rauchstopp, gute Ernährung und viel Bewegung kann die Verschlechterung jedoch gebremst werden.
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