Corona-Alarm nach Migranten-Bootsfahrt auf der Donau

Saisonstart der Mural Harbour Gallery im Linz: Besucher blicken auf Wandgemälde und Graffiti an den Gebäuden im Linzer Hafen. Archivbild, 6. April 2019
Saisonstart der Mural Harbour Gallery im Linz: Besucher blicken auf Wandgemälde und Graffiti an den Gebäuden im Linzer Hafen. Archivbild, 6. April 2019picturedesk.com/EXPA/JFK
Eine Seefahrt ist bekanntlich lustig – wenig zu Lachen hatten allerdings mehrere Migranten in Linz. Ihre Bootstour endete mit einem Corona-Alarm.

Eine gemeinsame Hafenrundfahrt einer Mitarbeiterin des Linzer Vereins "migrare" mit einem Dutzend Migrantinnen sorgte laut einem Bericht der "Kronen Zeitung" vom heutigen Samstag für einen "Mini-Corona-Ausbruch" in der oberösterreichischen Landeshauptstadt. 

Die Helferin, die sie sich demnach um die Integration von Zuwanderinnen kümmert, war selbst mit dem Virus infiziert und soll während der Fahrt auf der Donau mindestens zwei weitere Frauen angesteckt haben. Glück im Unglück für die Beteiligten:

"Unserer Mitarbeiterin geht es wieder gut und auch die Verläufe der angesteckten Gruppenmitglieder waren unseres Wissens mild", wird NGO-Geschäftsführer Mümtaz Karakurt zitiert. Alle Kontaktpersonen seinen demnach informiert worden.

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