Corona-Ampel hat ersten Testlauf bestanden

Die Corona-Ampel wurde am Donnerstag erstmals getestet.
Die Corona-Ampel wurde am Donnerstag erstmals getestet.picturedesk.com, Screenshot CSH
Die am Donnerstag nicht öffentliche Generalprobe für die Corona-Ampel verlief laut Gesundheitsministerium erfolgreich.

Am 4. September soll die Corona-Ampel in Betrieb genommen werden. Anhand des Systems werden in Zukunft regionale Vorgehensweisen gegen die Ausbreitung des Coronavirus fixiert.

Die letzten Tests hätten "gezeigt, dass die Kommission und damit die Ampelschaltung bereits gut arbeitsfähig sind", heißt es in einer Aussendung des Gesundheitsministeriums.

Über ein vierstufiges System ausgehend von Grün (niedriges Risiko) über Gelb und Orange bis Rot (sehr hohes Risiko) sollen ab dem Freitag vor Schulbeginn in Ostösterreich die Farben samt jeweiligen Maßnahmen online gehen. 

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Folgende vier Indikatoren sind dafür relevant: Fallzahlen in den vergangenen sieben Tagen, die Anzahl der Tests, Cluster-Aufklärungen (also ob man die Infektionen zurückverfolgen kann) sowie die Kapazitäten in Spitälern. Die 19-köpfige Kommission besteht aus Vertretern des Krisenstabs, des Bundeskanzleramts, des Gesundheitsministeriums, Virologen und Public-Health-Experten sowie Ländervertretern.

Update jede Woche

Einmal pro Woche wird dann auf einer Website die jeweilige epidemiologische Lage der Regionen bis zu den Bezirken – außer im Fall von Wien – in einer der vier Farben samt daraus abgeleiteten Folgen veröffentlicht.

Das Systems hat vor allem Auswirkungen auf Veranstaltungen. Ende Juni kündigte die Regierung an, dass Events im Freien mit bis zu 10.000 und Indoor mit bis zu 5.000 Teilnehmern unter bestimmten Voraussetzungen ab September wieder erlaubt werden. Dies hängt nun jedoch von der epidemiologischen Bewertung durch die Corona-Kommission sowie der Ampelschaltung, die auf Empfehlung der Kommission durchgeführt wird, ab. 

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