Wirt zu Corona-Ausbruch: Kellnerin war nicht im Dienst

Die Cafe-Bar "Embassy" in Wolfsberg
Die Cafe-Bar "Embassy" in WolfsbergGoogle Streetview
In einem Lokal in Kärnten hat sich ein Corona-Cluster gebildet. Der Geschäftsführer verteidigt nun das Vorgehen der Verantwortlichen.

Wie berichtet wurden zwei Mitarbeiterinnen des "Embassy" in Wolfsberg, sowie drei Gäste des Lokals positiv auf das Coronavirus getestet. Die Behörden starteten daraufhin einen Aufruf: Gäste, die zwischen 22. und 26. Mai die Lokalität besucht haben, sollen ihren Gesundheitszustand beobachten und sich nach Möglichkeit selbst testen. Betroffen sind laut APA rund 300 Personen.

Was Grund zur Zuversicht gibt: Die später positiv getesteten Mitarbeiterinnen trugen laut Landespressedienst im Dienst durchgehend die FFP2-Maske. Vier der fünf Infizierten hatten auch privat Kontakt, eine Ansteckung hätte also auch auf diesem Weg erfolgen können. Infektionen im Lokal könne man aber trotzdem nicht ausschließen. 

Mitarbeiterin seit 27. Mai freigestellt

Manuel Wutscher, Geschäftsführer des "Embassy", nun gegenüber "Heute" zum Ablauf der Ereignisse: Die betroffene Mitarbeiterin "hat am 27. Mai routinemäßig ihren Selbsttest durchgeführt und bei diesem ein nicht aussagekräftiges Ergebnis erhalten." Ein Antigen-Test in einer Apotheke sei daraufhin negativ ausgefallen, ein PCR-Test am nächsten Tag habe dann ein positives Ergebnis gebracht. "Ab dem 27. Mai bis Dato war die Mitarbeiterin aber nicht mehr im Dienst", stellt Wutscher klar. Keinesfalls habe man eine Mitarbeiterin nach einem positiven Test weiter im Lokal arbeiten lassen.

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