Spitäler verhängen wegen Corona-Chaos Besuchsverbot

Aufgrund der derzeit besonders hohen Inzidenz im Bezirk Wolfsberg gilt im LKH Wolfsberg ab sofort ein Besuchsverbot.
Aufgrund der derzeit besonders hohen Inzidenz im Bezirk Wolfsberg gilt im LKH Wolfsberg ab sofort ein Besuchsverbot.Bodo Schackow / dpa / picturedesk.com
Das Landeskrankenhaus Wolfsberg hat ein generelles Besuchsverbot aufgrund der hohen Corona-Inzidenz verhängt.

In den Krankenhäusern wurden zuletzt die Besuchsregeln verschärft. So ist für den Zutritt ein 2G-Nachweis und ein gültiger PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist, Voraussetzung.

Inzidenz liegt über 2.000

Das Landeskrankenhaus Wolfsberg hat nun aber ein generelles Besuchsverbot verhängt, wie die Krankenanstalten-Betriebsgesellschaft Kabeg bekannt gab. Der Grund dafür ist eine enorm hohe Inzidenz im Bezirk mit über 2.000. Hier sind nun keine Besuche mehr gestattet.

In anderen Krankenhäusern ist Patienten ein Besucher einmal pro Woche gestattet, wenn der stationäre Aufenthalt länger als eine Woche dauert. Es gilt die 2,5G-Regel (geimpft/genesen und PCR-Test). Ausnahmen gibt es weiter im Palliativbereich und bei Lebensgefahr.

Auch Vorarlberger Krankenhäuser verhängen Besuchsverbot

Auch alle Landeskrankenhäuser in Vorarlberg reagieren aufgrund der dramatischen Corona-Lage jetzt mit einem Besuchsverbot. Im westlichsten Bundesland ist die Zahl der Spitalspatienten über das Wochenende um 18 auf 115 gestiegen. Davon liegen 23 auf der Intensivstation – das sind um fünf Patienten mehr als am Wochenende.

"Zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeitenden sind bis auf weiteres keine Besuche gestattet. Die österreichweite Verordnung sieht aber vor, dass es eine Ausnahme für all jene Patienten gibt, die länger als eine Woche im Spital aufgenommen sind", heißt es in einer Aussendung der Landeskrankenhäuser.

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