Corona-Chaos – Verordnung schon nach Stunden geändert

Corona-Kontrollen am Südring in Klagenfurt. Die Verordnung musste bereits geändert werden.
Corona-Kontrollen am Südring in Klagenfurt. Die Verordnung musste bereits geändert werden.GERT EGGENBERGER / APA / picturedesk.com
Wieder alles neu bei den Corona-Tests! Die am Montag in Kraft getretene neue Corona-Verordnung musste bereits nach wenigen Stunden geändert werden. 

Montag um 0 Uhr trat die neue Corona-Verordnung mit einem Lockdown für Ungeimpfte in Kraft, am Montagabend musste sie von Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein bereits mit einer Novelle verändert werden. Konkret kommt es zu einer Neuerung bei der 2,5-G-Regeln am Arbeitsplatz, die von Ungeimpften in bestimmten Bereichen wie dem Gesundheitsbereich und der Nachtgastronomie eine Impfung, eine Genesung oder einen PCR-Test forderte. 

Betroffene (die eigentlich 2G unterliegen, aber alternativ Maske tragen müssen und bisher PCR testen mussten) dürfen nun einen Antigentest vorlegen, wenn ein PCR-Test uneinbringbar ist, heißt es in der Novelle. Damit reicht für in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sowie in der Nachtgastro Tätigen ein Antigentest wie bei allen anderen Mitarbeitern mit der 3G-Regel am Arbeitsplatz. Allerdings muss dazu nachgewiesen werden können, dass ein PCR-Test nicht machbar war. 

"Wir haben letzte Woche fast eine halbe Million zusätzlicher Impfungen gehabt – und das ist genau das, was wir erreichen wollen"

"Kann glaubhaft gemacht werden, dass ein nach dieser Verordnung vorgeschriebener Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf Sars-CoV-2 aus Gründen der mangelnden Verfügbarkeit oder einer nicht zeitgerechten Auswertung nicht vorgewiesen werden kann, darf der Betreiber Mitarbeiter ausnahmsweise auch dann einlassen, wenn diese einen 3G-Nachweis vorlegen. Dies gilt sinngemäß auch für den Betreiber", so der Text.

Der Corona-Lockdown für Ungeimpfte in Österreich zeigt nach Worten von Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ÖVP) bereits erste Erfolge, heißt es indes von der Regierung. Die Maßnahme habe "jetzt schon Wirkung", sagte Schallenberg am Montag in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP. "Wir haben letzte Woche fast eine halbe Million zusätzlicher Impfungen gehabt – und das ist genau das, was wir erreichen wollen."

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