Corona-Cluster in Sprachschule – 100 Kinder ausgeflogen

Die Regierung Maltas hat am Donnerstag die Rückflüge für ausländische und infizierte Sprachschüler und Sprachschülerinnen organisiert.

Malta hat am Donnerstag die ersten Sprachschüler und Sprachschülerinnen nach Hause geflogen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Der Charterflug brachte 100 Kinder und Jugendliche nach Paris, wie die Tourismusbehörde mitteilte. Für die kommenden Tage waren weitere Flüge geplant.

Das Gesundheitsministerium hatte die Sprachschulen am 14. Juli geschlossen, weil sich mehrere hundert Schüler mit dem Coronavirus angesteckt hatten. Viele von ihnen sind minderjährig. Zuvor wurden in dieser Woche bereits knapp 200 Schüler nach Rom, Frankfurt, Paris und Madrid geflogen, die negativ getestet worden waren. Die Tourismusbehörde erklärte, sie übernehme die Kosten für die Rückführungen, die in Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden organisiert worden seien.

Lange niedrige Infektionszahlen, dann schossen sie plötzlich in die Höhe

Die Zahl der aktiven Corona-Fälle in Malta stieg von 43 am 1. Juli auf 2487 am Donnerstag. Die Behörden führten die meisten Fälle nach eigenen Angaben auf Reisende aus dem Ausland zurück. Die Regierung verschärfte deshalb auch die Einreiseregeln. Wer nach Malta will, muss seit dem 14. Juli mit dem EU-Impfzertifikat nachweisen können, gegen Covid-19 durchgeimpft zu sein.

Vor vier Tagen hatte die Regierung Maltas begonnen, die Rückflüge für Sprachschüler und Sprachschülerinnen aus Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich zu organisieren, die sich derzeit in Quarantäne befanden. Die Studierenden sind demnach entweder mit dem Coronavirus infiziert oder hatten Kontakt zu einer infizierten Person. Sie waren auf Malta, um Englisch zu lernen.

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