Corona-Cluster – Katerstimmung nach Ausschuss-Cluster

Großes Durchlüften nach Corona-Fällen im Ausschuss
Großes Durchlüften nach Corona-Fällen im AusschussHelmut Graf
Nach einem "Umtrunk" in Neos-Räumlichkeiten gibt es im Parlament einen Corona-Cluster. Die Parteien hüllen sich zu den Details in Schweigen.

Nicht nur Ausschuss-Akten werden als geheim eingestuft. Nach dem "Umtrunk" im Anschluss an die Kanzler-Befragung am Donnerstag gab es sieben positive Corona-Tests, einen Cluster im Parlament, aber es wird ein Geheimnis daraus gemacht. Was man weiß:

Krisper lud ein

Nach zwei langen Ausschusstagen habe Stephanie Krisper einen "kleinen Umtrunk" in den Neos-Räumlichkeiten in der Hofburg veranstaltet, so die Neos auf "Heute"-Anfrage.

Getestet, genesen, geimpft – und geheim

Alle Teilnehmer seien vorab nach 3G-Regel überprüft worden, wird versichert. Wer dabei war, will keine Partei (eingeladen alle bis auf die ÖVP) sagen.

Hafenecker laut FPÖ als Quelle "praktisch ausgeschlossen"

Mit einem CT-Wert von 34 werde das PCR-Ergebnis von Fraktionsführer Hafenecker im Befund lediglich als "schwach positiv" bezeichnet, so FPÖ-General Schnedlitz.

Abgeordneten-Reihen gelichtet

Gleich zehn Mitglieder oder Ersatzmitglieder des Ausschusses fehlten gestern im Nationalrat – neben den Infizierten Hafenecker, Krisper und Stögmüller (Grüne) etwa SPÖ-Fraktionsführer Krainer und Neos-Mandatar Brandstätter.

SPÖ-Mitarbeiter negativ

Der Kontrolltest bei jenem SPÖ-Mitarbeiter, der zunächst positiv getestet worden war, fiel negativ aus: Quarantäne aufgehoben.

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