Corona-Demo trotz Veranstaltungsverbots in Salzburg

In der Salzburger Altstadt wurde trotz Veranstaltungsverbots demonstriert.
In der Salzburger Altstadt wurde trotz Veranstaltungsverbots demonstriert.picturedesk.com
Auf dem Residenzplatz in Salzburg fand trotz des auferlegten Veranstaltungsverbots eine Kundgebung statt. Die Behörden genehmigten den Protest.

Am Samstag traten im Bundesland Salzburg strengere Maßnahmen in Kraft. So herrscht etwa in in Restaurants und Lokalen wie auch in Wien nun eine Registrierungspflicht. Private Treffen außerhalb der Wohnung sind ebenso verboten wie Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze. Die Tennengauer Marktgemeinde Kuchl steht bis 1. November sogar unter Quarantäne.

Kritik an Corona-Maßnahmen

Auf dem Residenzplatz in der Salzburger Altstadt fand am Sonntag dennoch eine Corona-Demo statt. Trotz Veranstaltungsverbot. Die Behörden hatten den Protest unter dem Titel "Zu Corona und der aktuellen Situation in Österreich“ genehmigt.

350 Teilnehmer waren laut Polizei bei der Kundgebung dabei, nach Angaben der Organisatoren sollen es sogar 750 gewesen sein. Alle Demonstranten übten mit ihrem Protest Kritik an den Corona-Maßnahmen. 

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Neben Verschwörungstheoretikern, Maskenkritikern waren auch Familien mit Kindern vor Ort. Nur wenigen trugen einen Mund-Nasen-Schutz. Auf Fahnen und Plakaten war der Schriftzug "Never again Lockdown" zu lesen. Von einigen Demonstranten wurde auch der Rücktritt der Regierung gefordert. Laut ORF Salzburg wurde das eigene Videoteam beschimpft.

Der neugegründete Verein für "Heimatpflege, Kultur und Friedensbewegung Salzburg" hatte die Kundgebung organisiert. Laut Polizei war die Veranstaltung genehmigt, angemeldet waren rund 500 Teilnehmer. Allerdings galten für die Teilnehmer die Abstands- und Hygienemaßnahmen.

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