Corona: Diese Wohnsituation führt zu mehr Todesfällen

Armut und Platzmangel sind Faktoren, die selbst bei der Ausbreitung des Coronavirus einen Nachteil darstellen.
Armut und Platzmangel sind Faktoren, die selbst bei der Ausbreitung des Coronavirus einen Nachteil darstellen.istock
Gerade jene Wohnsituation, in der sich viele moderne Menschen befinden, könnte einige durch das Coronavirus ausgelöste Todesfälle begünstigen.

Wie eine neue Studieaus England berichtet, soll die Wohnsituation einen maßgeblichen Einfluss auf die Ausbreitung des Coronavirus haben. Demnach begünstigt eine benachteiligte Art zu wohnen die Infektionsgefahr enorm. 

Leben auf engem Wohnraum erhöht das Corona-Infektionsrisiko

Laut den Studienergebnissen der Health Foundation soll eine überlastete Wohnsituation zur raschen Corona-Ausbreitung und einer Vielzahl an Todesfällen im Vereinigten Königreich geführt haben. Das Virus habe sich vor allem in beschränkten Wohnformaten und kleinen Wohnräumen erfolgreicher ausgebreitet. Darum seien auch ärmere Menschen und ethnische Minderheiten in einem höheren Ausmaß von der Virus-Pandemie betroffen. Menschen, die in Häusern mit viel Lebensraum wohnen, hätten hingegen ein weit geringeres Infektionsrisiko.

Die überlastete Wohnsituation in Kombination mit anderen Problemen soll zudem zu einem Anstieg an physischen und psychischen Gesundheitsproblemen geführt haben. Co-Autor Adam Tinson fasst es so zusammen: "Seit März haben die meisten von uns mehr Zeit zu Hause verbracht. Für viele hat die Qualität ihrer Behausung die Erfahrung der Pandemie noch schlimmer gemacht als sie hätte sein müssen."

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