Fast 6.000 Corona-Fälle gibt es derzeit an den 622 Wiener Schulen, wir berichteten. Rund 34.200 Neuinfektionen gab es am Montag (14.3.) in ganz Österreich. An manchen Einrichtungen in Wien kann der Betrieb aufgrund der vielen Ausfälle nur noch schwer aufrecht erhalten werden. Es gibt Schulen, an denen ein Großteil der Lehrerinnen und Lehrer fehlt, erklärt Gewerkschafter Thomas Krebs im ORF-Radio Ö1. Ein schulischer Betrieb sei dort überhaupt nicht mehr möglich, so Krebs. Der Unterricht finde so gut es geht über Distance Learning statt.
Auch in den Kindergärten ist die Situation aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen sehr angespannt. Gruppen werden geschlossen, manchmal ist nur ein Notbetrieb möglich. Auch die Öffnungszeiten werden reduziert. Vielerorts sind die Pädagoginnen und Pädagogen überlastet.
Die Situation ist auch deshalb schwierig, weil an den EInrichtungen Kinder aus der Ukraine erwartet werden. Gewerkschafter Krebs sieht wegen der Personalknappheit derzeit keine Ressourcen für die von BIldungsminister Martin Polaschek (VP) angekündigten Deutschklassen für Flüchtlinge. Die ersten Kinder aus der Ukraine sind bereits in Wiener Schulen und Kindergärten angekommen.