Corona-Gipfel einberufen – kommt der Omikron-Lockdown?

Bundeskanzler Karl Nehammer leitet am 6. Jänner den nächsten Corona-Krisengipfel.
Bundeskanzler Karl Nehammer leitet am 6. Jänner den nächsten Corona-Krisengipfel.Herbert Neubauer; Roland Schlager / APA / picturedesk.com
Kanzler Nehammer lädt am Donnerstag zum ersten Corona-Gipfel 2022 – wegen Omikron. "Es sind rasch Veränderungen zu erwarten", heißt es zu "Heute".

Die Atempause dauerte nur kurz, am Donnerstag (Heilige Drei Könige) geht es daher mit einem Corona-Gipfel zur Sache. Schließlich steigen die Corona-Zahlen wegen der zunehmenden Verbreitung der Omikron-Variante in Österreich seit Tagen wieder merkbar an. Die Regierung hat daher GECKO (Gesamtstaatliche Corona-Krisenkoordination) nun einige Fragenkomplexe übermittelt. An der Beantwortung arbeiten die Mitglieder – in mehreren Untergruppen – derzeit intensiv.

"Rasche Veränderungen zu erwarten"

Ein Pressesprecher sagte am Sonntag: "Bei strengem Maßnahmenpaket – FFP2-Maskenpflicht, Lockdown für Ungeimpfte, Beschränkungen der Sperrstunde, etc. – verzeichnen wir derzeit nur mäßige Inzidenzanstiege. Dies hilft uns, Zeit zu gewinnen, da wegen der Virusvariante Omikron sehr rasche Veränderungen zu erwarten sind."

Lockdown ab 10.1.?

Wie "Heute" erfuhr, ist für Donnerstag ein Corona-Gipfel im Kanzleramt geplant, speziell der Umgang mit der Omikron-Variante steht im Fokus. Regierungs- und GECKO-Spitze sind dabei, die neun Landeshauptleute werden via Videoschaltung dabei sein. Zwei Stunden sind im Kalender der Spitzenpolitiker reserviert. Start ist um 11.00 Uhr.

Neue Maßnahmen wahrscheinlich

Kommen neue Maßnahmen – oder gar der Lockdown, der gerüchteweise seit Tagen herumschwirrt? Völlig unklar. Im Anschluss an die Beratungen soll jedenfalls die Öffentlichkeit im Rahmen einer Pressekonferenz informiert werden. Das deutet auf Neuerungen hin. Wie diese aussehen, wird stark von der Entwicklung der Fallzahlen in der ersten Wochenhälfte und der Prognose der Experten abhängen. Speziell die Gastronomie und Indoor-Sporteinrichtungen zittern. Von GECKO heißt es: "Die Corona-Lage in Österreich ist nach wie vor ernst, alle unsere Anstrengungen müssen darauf abzielen, die Fallzahlen so niedrig wie möglich zu halten."

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