Vor Corona-Gipfel – Kanzler spricht von härteren Regeln

Bundeskanzler Alexander Schallenberg - am Freitag berät er mit den Ländern über weitere Maßnahmen.
Bundeskanzler Alexander Schallenberg - am Freitag berät er mit den Ländern über weitere Maßnahmen.apa/picturedesk ("Heute"-Montage)
Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ÖVP) ist über die hohen Corona-Zahlen in Österreich besorgt und berät am Freitag mit den Landeshauptleuten.

Die stark steigenden Corona-Zahlen (Anm. 3.648 Neuinfektionen am Donnerstag) haben auch Kanzler Alexander Schallenberg alarmiert. In Brüssel – dort nahm er erstmals in seiner neuen Funktion am EU-Gipfel teil – kündigte er für Freitag ein Treffen mit Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) und den Landeshauptleuten an.

Auffallend dabei: ein Paradigmenwechsel zu seinem Vorgänger Sebastian Kurz. Dieser hatte immer wieder auf Lockerungen gedrängt. Bei Schallenberg klang das am Donnerstag aber anders: Beim Treffen werde man "die nächsten Schritte beraten" und "übers Wochenende klare Entscheidungen treffen".

"Nichts ausgeschlossen"

Nachsatz: "Es ist nichts ausgeschlossen." Immerhin nähere man sich der 4.000er-Marke, so der neue Kanzler. In Sachen Impfen setzt Schallenberg die Kurz-Linie dagegen konsequent fort. "Wir haben genug Impfstoffe und stolpern ohne Not in eine Pandemie der Ungeimpften", rief er einmal mehr zum Stich auf.

Dabei sorgte Neo-Kanzler Schallenberg mit einem Freud’schen Versprecher für einen Schmunzler: "Das finde ich gerade als Außenminister (!) so bitter."

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