Corona: Hier müssen erste Operationen verschoben werden

Die Zahl der Patienten in den Intensivstationen ist erneut gestiegen.
Die Zahl der Patienten in den Intensivstationen ist erneut gestiegen.Oö. Gesundheitsholding
Die Zahl der Patienten, die wegen Corona in den Spitälern behandelt werden, steigt. Das sorgt nun für erste Probleme.

293 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus wurden von Montag auf Dienstag in Oberösterreich registriert. Damit scheint sich, im Vergleich zur Vorwoche, zwar die Situation etwas zu beruhigen. Aber: Gestiegen ist erneut die Zahl jener Patientinnen und Patienten, die in den Intensivstationen des Landes betreut werden.

39 Menschen (das sind um zwei mehr als noch am Montag) sind so schwer erkrankt, dass sie intensivmedizinische Betreuung benötigen. Und das hat nun auch erste Auswirkungen auf das "Tagesgeschäft" in den Klinikn. Denn es müssen erste Operationen, wie auch schon in Wien,  verschoben werden.

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Patienten liegen länger

"Großflächige Verschiebungen, wie in der zweiten Welle, sind aber zum Glück nicht notwendig. Zumindest vorerst. Im Salzkammergut-Klinikum sind beispielsweise nur sehr vereinzelt Verschiebungen erforderlich", bestätigt der Krisenstab des Landes Oberösterreich gegenüber "Heute".

Ein Grund ist auch, dass aktuell jene Menschen, die in den Intensivstationen liegen, deutlich länger behandelt werden müssen als noch im Herbst und im Winter – weil die Patienten jünger sind. Das hat natürlich ebenfalls Auswirkungen in den Krankenhäusern.

Traurige Nachricht: Von Montag auf Dienstag haben erneut drei Menschen den Kampf gegen das Virus verloren. Damit sind in Oberösterreich seit Beginn der Pandemie 1.786 mit oder durch das Virus gestorben.

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