Corona-Impfung wird in Eiskoffern geliefert

In einer Halle des Wiener Flughafens kann der Impfstoff bei -70 Grad gelagert werden. 
In einer Halle des Wiener Flughafens kann der Impfstoff bei -70 Grad gelagert werden. Andreas Hofer
Am Wiener Flughafen ist das "Pharma Handling Center" für die Anti-Corona-Logistik eiskalt gerüstet – der Impfstoff kann hier kühl gelagert werden.

Unter den ersten Impfstoffen, die in Österreich eingesetzt werden, wird jener der Firma BioNTech sein. Das Problem: Die Wirkstoffe lieben es kühl. Sehr kühl. Über einer Temperatur von minus 70 Grad Celsius verlieren sie schnell ihre Wirksamkeit. Daher muss während des gesamten Transports eine bitterkalte Kühlkette lückenlos eingehalten werden. Das erfordert jetzt intensive Vorbereitungen.

Ein Großteil des Impfstoff wird per Luftfracht landen. Daher hat der Airport Wien eine 1.650 Quadratmeter große Halle bereitgestellt, die Tiefkühllagerungen bis zum Trockeneisbereich ermöglicht. Viele Abläufe passieren dort automatisch, denn für menschliches Personal sind die Arbeitsbedingungen ziemlich sibirisch. Verkehrsstaatsekretär Magnus Brunner: "Der Flughafen ist seit Beginn der Pandemie eine unverzichtbare Drehscheibe für medizinische Hilfsgüter."

Vom Flughafen soll der Impstoff dann per Lastwagen in Eiskoffern zu regionalen Verteilzentren gebracht werden. Dabei wird die Temperatur mit GPS-fähigen Wärmesensoren kontrolliert.

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