Corona-Impfung ab jetzt auch im Integrationszentrum

Impfangebot im ÖIF-Integrationszentrum Wien für Asylberechtigte und Migranten.
Impfangebot im ÖIF-Integrationszentrum Wien für Asylberechtigte und Migranten.picturedesk.com (Symbolbild)
Das Impfangebot in Österreich wird weiter ausgebaut! Ab sofort kann man sich jetzt auch im Integrationszentrum sein Jaukerl abholen. 

Angesichts der aktuellen Corona-Lage in Österreich gilt es, die Impfquote weiter zu steigern und mit möglichst niederschwelligen Angeboten alle Bevölkerungsgruppen im Land zu erreichen. Daher gibt es nun auf Initiative von Integrationsministerin Susanne Raab auch eine Impfaktion in den Räumlichkeiten des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF).

Im ÖIF-Integrationszentrum Wien gibt es seit Kurzem eine mobile Impfstation, organisiert vom ÖIF gemeinsam mit der Stadt Wien (Mobiles Impfen Wien), dem Gesundheitsdienst der Stadt Wien (MA 5) und mit Unterstützung des Samariterbundes, die sich in erster Linie an Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte sowie Migrant/innen richtet.

Dieser Tage machte sich Ministerin Raab höchstpersönlich ein Bild von der Impfstation und tauschte sich mit Impfwilligen und medizinischem Personal aus. „Im Kampf gegen das Coronavirus ist es wichtig, dass wir die Durchimpfungsrate im Land steigern. Dazu müssen wir die Impfung direkt zu den Menschen bringen und Berührungsängste abbauen. Ich freue mich daher, dass wir beim Österreichischen Integrationsfonds nun unkompliziert Impfungen anbieten können“, sagt Raab.

"Unkompliziert impfen"

An bisher vier Terminen kamen knapp 230 Personen, um sich erst- oder auch vollimmunisieren zu lassen. Raab: "Ich freue mich, dass wir mit diesem Angebot einen weiteren Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie leisten. Es ist wichtig, dass sich auch Menschen mit Migrationshintergrund unkompliziert impfen lassen können – die Angebote sind ausreichend vorhanden, nun müssen sie auch wahrgenommen werden."

Bundesministerin Susanne Raab besuchte die Impfstraße im Österreichischer Integrationsfonds Wien.
Bundesministerin Susanne Raab besuchte die Impfstraße im Österreichischer Integrationsfonds Wien.Andy Wenzel

Weitere Infos

Die Impfungen werden kostenlos und ohne Voranmeldung verabreicht. Um den Zugang zur Impfung so niederschwellig wie möglich zu gestalten und Fragen sowie Bedenken auszuräumen, stehen auch Dolmetscherinnen und Dolmetscher des ÖIF bereit, die bei Fragen die Kommunikation zwischen Impfwilligen und ärztlichem Personal erleichtern. Bisher gab es vier Impftermine, der nächste Termin findet am Mittwoch, den 20. Oktober statt.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red, wil Time| Akt:
CoronavirusÖsterreichWien

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen