Coronavirus

Corona-Impfung ab Mitte Mai für Supermarkt-Mitarbeiter

Ab Mitte Mai wollen die Supermarktketten in Österreich ihre Beschäftigten in Impfstraßen gegen Corona impfen. Fixe Termine gibt es aber noch nicht.
André Wilding
26.04.2021, 18:54

Nach eigenen Angaben brauchen die heimischen Handelsketten für die Vorbereitung der Impfstraßen rund zwei bis drei Wochen. "Wir hoffen, Mitte Mai starten zu können. Aber das ist derzeit noch nicht fix, weil es noch keine fixe Zusage und noch keine fixe Zuteilung des nötigen Impfstoffes gibt", erklärt Spar gegenüber der "APA".

Die Spar-Gruppe ist der größte private Arbeitgeber im Land - mehr als 50.000 Personen sind dort beschäftigt. Die Supermarktkette hat bereits einen betriebsinternen Impfplan entworfen, in welcher Reihenfolge die Mitarbeiter genau geimpft werden sollen. Alle Beschäftigten, die wollen, sollen innerhalb der nächsten drei Wochen eine Impfung gegen das Coronavirus bekommen, heißt es weiter.

"Zwischen Mitte und Ende Mai"

Ähnliche Pläne hat auch Lidl Österreich. Hier hofft man ebenfalls darauf, die betriebsinternen Impfstraßen "zwischen Mitte und Ende Mai" beginnen zu können. Die Mitarbeiter des Supermarkts können sich jedenfalls bereits für eine Impfung anmelden bzw. registrieren. Bis Mitte Juni sollen dann sämtliche Mitarbeiter, die das möchten, eine Corona-Schutzimpfung erhalten. Und zwar unabhängig vom Dienstort.

Auch Rewe Österreich - zu der Penny, Billa, Bipa und Adeg gehören - geht davon aus, bald für die Mitarbeiter Impfstraßen eröffnen zu können. "Ausgewählte Unternehmen sollen in Phase 3 des nationalen Impfplans eigenen Impfstoff erhalten. Diesem Impfplan der Bundesregierung folgend werden wir nach heutigem Kenntnisstand in der zweiten Maihälfte zum Zug kommen“, so Rewe zur "APA".

Hofer hat keinen genauen Zeitplan

Die Supermarkt-Kette Hofer möchte sich noch nicht auf einen genauen Zeitplan bei den Corona-Schutzimpfungen für die 12.000 Mitarbeiter festlegen. "Hofer hat bereits sämtliche Vorbereitungen getroffen, um als systemrelevanter Lebensmittelhändler so früh wie möglich mit den Impfungen starten zu können", erklärt Hofer gegenüber der "APA". Zudem stehe man in "stetigem Austausch mit den zuständigen Behörden".

Die Bundesregierung hat einen Impfstoff jedenfalls bereits in Aussicht gestellt und möchte Impfstraßen bei Großbetrieben schon bald ermöglichen, so die "APA". "Wir wissen, dass viele Betriebe gut vorbereitet sind. Das heißt, wir wollen Anfang Mai mit dem betrieblichen Impfen starten", erklärte Katharina Reich, Impfkoordinatorin und Sektionschefin im Gesundheitsministerium, am Montag im Ö1-Morgenjournal.

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