Das englischsprachige Fachmagazin "American Journal of Transplantation" berichtet von einem tragischen Todesfall in den USA. Eine Frau sollte eine Lungentransplantation erhalten, doch der Test entdeckte die Coronaviren in der Spenderlunge nicht.
Berichten zufolge ist diese äußert ungewöhnliche Verkettung an unglücklichen Umständen der erste Fall seiner Art. Von der zuständigen Behörde heißt es, dass man die Lunge selbstverständlich niemals genommen hätte, wenn der Test positiv gewesen wäre.
Nur drei Tage nach der Transplantation des Organs entwickelte die Empfängerin plötzlich Symptome. Ein darauf folgender Corona-Test brachte ein positives Ergebnis, hohes Fieber und Atemprobleme kamen hinzu.
Auch der operierende Chirurg erkrankte an Corona. Doch die Frau starb nach zwei Monaten an multiplem Organversagen. In Zukunft wolle man noch genauer testen.