Corona-Krawalle wüteten in mehreren Staaten Europas

In St. Gallen kam es zu schweren Ausschreitungen. 
In St. Gallen kam es zu schweren Ausschreitungen. Keystone / picturedesk.com
Mittlerweile ist es in mehreren europäischen Staaten zu schweren Ausschreitungen bei Anti-Maßnahmen-Demos gekommen. 

In mehreren europäischen Städten wächst der Zorn gegen Regierende auf Grund der strengen Corona-Maßnahmen. Mittlerweile gab es in zahlreichen Großstädten teils schwere Ausschreitungen vom breiten Spektrum der Maßnahmenkritiker, das sich aus Verschwörungstheoretikern, Rechtsradikalen, frustrierten Jugendlichen oder auch "nur" wirtschaftlich Betroffenen speist. In Brüssel (Belgien) feierten rund 2.000 Personen in einem Park, die Situation eskalierte, als die Polizei anrückte. Beim Einsatz mit Wasserwerfern und Polizeipferden wurden mehrere Personen verletzt.

In den Niederlandensorgte eine Ausgangssperre im Jänner für mehrtägige gewalttätige Ausschreitungen. Das Oberste Gericht ordnete die Regierung anschließend dazu an, die Ausgangssperre rückgängig zu machen. Dabei ging es so wild zu und her, dass die Militärpolizei einschreiten musste. Die Behörden sprachen von bürgerkriegsähnlichen Zuständen.

Eskalation ist nichts Neues

Anfang März demonstrierten auch die Menschen in Schweden gegen die Beschränkungen, obwohl es dort nie zu einem Lockdown gekommen ist. Auch im besonders hart von der Pandemie betroffenen Italien kam es im letzten Herbst zu gewalttätigen Protesten.

Zur Eskalation kam es an verschiedenen Gelegenheiten auch in Frankreich. An Silvester feierten beispielsweise über 2.500 Menschen der Stadt Lieuron einen illegalen Silvester-Rave. Als die Polizei die Party auflösen wollte, flogen Steine und Flaschen und ein Polizeiauto wurde in Brand gesetzt.

Auch die sogenannten Querdenker-Demonstrationen, die in Deutschland seit Monaten viele Tausende anlocken, verlaufen nicht immer friedlich. Am Karsamstag wurde ein Journalist in Stuttgart mit Steinen beworfen.

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