Coronavirus

Corona-Prognose – das bereitet Experten Sorgen

Die Corona-Infektionszahlen bleiben auf hohem Niveau. Laut Experten-Prognose wird es nur einen leichten Rückgang bei den täglichen Fallzahlen geben.
Heute Redaktion
23.02.2022, 16:02

Die Corona-Infektionszahlen haben sich in Österreich auf einem stabilen, aber hohen Niveau eingependelt. 34.409 Neuinfektionen und 30 Tote wurden am Mittwoch vermeldet.

BA.2 breitet sich aus

Laut Experten-Prognosen wird es bis Mitte kommender Woche nur einen leichten Rückgang bei den täglichen Fallzahlen geben. Auch für kommenden Mittwoch (2. März) werden deutlich mehr als 20.000 Fälle erwartet, wie das Covid-Prognose-Konsortium bekannt gab.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Die errechnete Schwankungsbreite ist allerdings enorm, sie liegt zwischen 21.000 und 34.000. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt derzeit österreichweit 2.161,6. Für kommenden Mittwoch schätzen die Experten mit einem Wert um 2.026.

Über eine Million Omikron-Fälle

Der wachsende Anteil des Omikron-Subtyps BA.2 bereitet allerdings Sorgen. Die Mutation ist zwar nicht gefährlicher, aber deutlich ansteckender als BA.1. Der Subtyp war laut Daten der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) in der Vorwoche mit 31,6 Prozent bereits für fast ein Drittel aller in Österreich behördlich erfassten Corona-Infektionen verantwortlich. Schon kommende Woche dürfte BA.2 dominant werden.

Bislang wurden in Österreich mehr als eine Million Omikron-Fälle dokumentiert, in einzelnen Altersgruppen gibt es kaum mehr Personen, die nicht gegen Covid-19 geimpft sind und/oder nicht bereits von Covid-19 genesen sind. Die höheren Temperaturen im Frühjahr sollten das Infektionsgeschehen ebenfalls dämpfen.

Bis zu 2.500 mittelschwere Fälle erwartet

Was die Lage in den Spitälern betrifft, "wird weiterhin von einer annähernd konstanten Entwicklung ausgegangen." Die Zahl an Covid-Patienten dürfte hier nicht mehr zunehmen. Derzeit befinden sich 2.404 Personen aufgrund des Coronavirus in krankenhäuslicher Behandlung, davon werden 196 auf Intensivstationen betreut.

Am kommenden Mittwoch (2. März) werden auf den Intensivstationen zwischen 170 und 220 Covid-Patienten erwartet, auf den Normalstationen zwischen 1850 und 2400. In 14 Tagen bis zum 9. März könnten bis zu 2.500 mittelschwere Fälle im Krankenhaus behandelt werden

Mehr zum Thema