Corona-Prognose! So viele Fälle gibt es in einer Woche

Virologen erforschen das Coronavirus.
Virologen erforschen das Coronavirus.Getty Images/iStockphoto (Symbolbild)
Das Prognose-Konsortium rechnet fest mit einem weiteren Anstieg der Corona-Fälle in Österreich. Das wird sich auch auf die Krankenhäuser auswirken.

Laut dem Bundesministerium für Inneres gab es in Österreich bisher insgesamt 654.745 positive Testergebnisse. Mit Stand 21. Juli sind österreichweit 10.729 Personen an den Folgen des Virus verstorben und 640.018 wieder genesen. Aktuell befinden sich 107 Personen aufgrund des Virus in krankenhäuslicher Behandlung, davon kämpfen 31 auf Intensivstationen um ihr Leben.

Und nach Angaben des Prognose-Konsortiums werden die Zahlen in den nächsten Tagen weiter steigen – und zwar nicht nur die der Neuinfektionen, sondern auch auf die der belegten Betten auf den Intensivstationen. "Österreichweit steigt der COVID -ICU-Belag im Prognosezeitraum von 1,96 Prozent auf 3,3 Prozent der gemeldeten Gesamtkapazität an Erwachsenen-Intensivbetten (2.045)", heißt es in dem Bericht.

Bei der Kapazitätsvorschau wird von einem Anstieg des Belages auf ICU von 40 (20. Juli) auf 67 am 4. August ausgegangen. Mit 68 Prozent Wahrscheinlichkeit liegt der ICU-Belag am 4. August zwischen 51 und 89. Auf Normalstationen wird ein Anstieg des Belages von 82 (am 20.07.) auf 176 (am 04.08.) erwartet. Mit 68% Wahrscheinlichkeit liegt der Belag auf Normalstationen am 04.08. zwischen 132 und 235.

Rund 700 Corona-Fälle pro Tag

Per 20. Juli lag die Auslastung aller für COVID nutzbaren Intensivbetten (ohne innerhalb von 7 Tagen bereitstellbare Zusatzkapazität) gemäß Ländermeldungen an das BMSGKP bei 6,06 Prozent. Bezogen auf die gesamte Bettenkapazität auf Intensivpflegestationen (per 20.07 2.045 Betten) lag die Auslastung bei 1,96 Prozent. Gemäß Prognose steigt dieser Anteil bis zum 04.08. auf 3,28 Prozent.

Die aktuellen Prognosen gehen zudem von einem weiteren Anstieg des Infektionsgeschehens von rund 420 Fälle pro Tag am 1. Prognosetag bis 680 Fälle pro Tag am letzten Prognosetag aus. Am letzten Prognosetag (28.07.) wird eine 7-Tages-Inzidenz von 45 Fällen je 100.000 EW erwartet (95 Prozent KI: 34-59).

Unterschiedliche Entwicklung in Bundesländern

Die Entwicklung in den einzelnen Bundesländern ist dabei unterschiedlich. Die Spannbreite der 7-Tages-Inzidenz am letzten Prognosetag reicht von 10 in Burgenland bis 111 in Salzburg. Aufgrund des konstanten Maßnahmensettings wird mit einer Fortsetzung der gegenwärtigen Ausbreitungsdynamik gerechnet.

Die Prognose der Fallentwicklung geht davon aus, dass die ergriffenen Maßnahmen konstant über den Zeitverlauf wirken (also keine plötzliche Verhaltensänderung im Prognosezeitraum eintritt) und dass die Teststrategie in allen Bundesländern gleich bleibt. Die Berechnungen zu den Konfidenzintervallen der Kapazitätsvorschau werden aus den historischen Modellfehler-Inkrementen (Abweichung zur Ist-Entwicklung der Vergangenheit) und den Unsicherheiten in der Fallprognose gebildet.

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