Die österreichische Bundesregierung wagt sich langsam wieder in Richtung Öffnungen von Kulturstätten, allerdings mit ganz vorsichtigen Schritten. Einen nächsten Hoffnungsschimmer gibt es aber ab kommender Woche sowohl für die Museen als auch für die Bibliotheken des Landes.
Einmal mehr gelten hier aber vor allem strenge Sicherheits- und Hygienemaßnahmen, gefolgt von Abstandsregeln. Sowohl in Museen als auch in Bibliotheken darf sich auf einer Fläche von jeweils 10 Quadratmeter nur eine Person aufhalten. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist nach wie vor Pflicht.
Während diese neuen Regeln in Bibliotheken vermutlich leichter einzuhalten sind, dürfte es bei den Museen eher komplizierter werden. Wie man sich mit den Abstandsbestimmungen im Hinterkopf uneingeschränkt auf Kunstwerke und Ausstellungsstücke konzentrieren und einlassen soll, dürfte für neuen Unmut und zusätzliche Turbulenzen sorgen. Um dem entgegenzuwirken, dürfte man in den Ausstellungshäusern einmal mehr auf virtuelle Führungen und ein breit gefächertes Online-Touren-Angebot setzen.