Corona-Spürhunde erschnüffeln Infizierte zu 97 Prozent

Auch auch österreichische Bundesheer setzt künftig auf den Einsatz von Corona-Spürhunde.
Auch auch österreichische Bundesheer setzt künftig auf den Einsatz von Corona-Spürhunde.ROLAND SCHLAGER / APA / picturedesk.com
In einer französischen Studie sollen Hunde 97 Prozent der mit dem Coronavirus infizierten Probanden erschnüffelt haben.

Dass Hunde verschiedene Krebserkrankungen und sogar den Blutzuckerspiegel von Menschen erschnüffeln können (und dazu auch eingesetzt werden) ist längst klar. Doch nun soll der beste Freund des Menschen auch im Kampf gegen das Coronavirus helfen.

Ein Schweißtuch genügt zur Erkennung

Eine wissenschaftliche Studie zu Corona-Spürhunden hat nach Angaben der Autoren "sehr Erfolg versprechende" Ergebnisse gebracht. Die Tiere spürten demnach 97 Prozent der Infizierten über ihren Geruch auf, wie die Pariser Forscher mitteilten. Etwas schwerer taten sich die Hunde mit den negativ Getesteten: Diese erkannten sie nur zu 91 Prozent.

Dazu war nicht einmal direkter Kontakt zu den Hunden nötig. Die 335 Probanden im Alter von sechs bis 76 Jahren mussten sich ein Tuch in die Achselhöhle drücken. Dieses wird daraufhin in einem separaten Raum in einem Gefäß neben verschiedene Kontrollgerüche gelegt. Danach wurden den Spürhunden die Kompressen zum Schnüffeln vorgelegt.

Auch in Österreich setzt man künftig auf den Einsatz von Corona-Spürhunden. Ein belgischer Schäferhund des Bundesheeres befindet sich bereits im Militärhundezentrum in Kaisersteinbruch in der Testphase - mehr dazu HIER.

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