Corona-Verordnung da! Die scharfen Maskenregeln in Wien

In Wien gelten bei der Maskenpflicht scharfe Regeln.
In Wien gelten bei der Maskenpflicht scharfe Regeln.Tobias Steinmaurer / picturedesk.com (Symbolbild)
Die Wiener Verordnung zu den von Bürgermeister Michael Ludwig angekündigten strengeren Corona-Regeln wurde am Mittwoch veröffentlicht. Die Details.

Der Entwurf zur Wiener Verordnung mit den neuen Corona-Regeln ab 22. Juli lag bereits kurz nach 14.00 Uhr vor, rund vier Stunden später – gegen 18.00 Uhr – wurde er dann veröffentlicht. Die darin enthaltenen Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus gelten bereits ab dem 22. Juli.

Im Gegensatz zum Bund bleibt Wien dabei bei der Maskenpflicht in vielen Bereichen – etwa im Einzelhandel. Das Tragen einer FFP2-Maske ist dabei nicht ausdrücklich vorgeschrieben, es reicht ein Mund-Nasen-Schutz. So heißt es darin, dass in den betreffenden Räumen "eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen" ist.

Zu tragen sind Masken zudem weiterhin in Kundenbereichen von Betriebsstätten – außer körpernahe Dienstleister – also etwa in Geschäften. Die Bundesverordnung schreibt dies nur mehr beim Kauf von Gütern des täglichen Bedarfs vor, berichtet die APA. Diese Regel gilt auch für folgende Bereiche:

➤ Museen, Kunsthallen und kulturelle Ausstellungshäuser

➤ Bibliotheken, Büchereien und Archive,

➤ Theater, Kinos, Varietees, Kabaretts, Konzertsäle- und Arenen sowie

➤ Einrichtungen zur Religionsausübung

Die Maskenpflicht gilt für diese genannten Bereiche aber nicht nur für Kunden, auch "Inhaber, Betreiber und Arbeitnehmer haben bei Kundenkontakt in Betriebsstätten in geschlossenen Räumen eine den Mund-Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen."

Verschärfungen wegen Delta-Variante

Der Grund für die Verschärfungen in der Bundeshauptstadt ist auf die Delta-Variante zurückzuführen. "Die aktuellen Daten zur Lage der Covid-19-Pandemie in Wien zeigen, dass die Fallzahlen und die 7-Tage-Inzidenz wieder kontinuierlich steigen. Dies ist auf darauf zurückzuführen, dass die deutlich infektiösere Delta-Variante mittlerweile das Infektionsgeschehen dominiert", zitiert die APA die Erläuterung für das scharfe Vorgehen in Wien.

Dabei wird auch auf die Sondersituation der Großstadt hingewiesen: "Die höhere Infektiosität der Delta-Variante bedeutet, dass auch kurze Kontakte bereits zu Ansteckungen führen können. In einem Ballungsraum wie Wien, in dem eine höhere Personendichte im öffentlichen Raum herrscht, ist die Wahrscheinlichkeit von Ansteckungen bei zufälligen Kontakten erhöht."

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