Schönbrunner Bad startet am 29. Mai in die Saison

Ab 29. Mai kann im Schönbrunner Bad wieder geplanscht werden.
Ab 29. Mai kann im Schönbrunner Bad wieder geplanscht werden.Bild: Denise Auer
Lange hat Betreiber Josef Ebenbichler überlegt, jetzt ist es fix: Das Schönbrunner Bad sperrt wie die Freibäder der Stadt Wien am 29. Mai auf. Maximal dürfen 1.400 Badegäste rein.
Wie "Heute" berichtete, öffnen am 29. Mai die städtischen Freibäder ihre Pforten – unter bestimmten Sicherheitsauflagen. So darf nur eine bestimmte Anzahl an Badegästen in die Anlage und in die Becken, Bademeister achten auf die Einhaltung des Mindestabstandes. Zudem wird der Online-(Vor)Verkauf forciert.

Auch der Betreiber des Schönbrunner Bades, Josef Ebenbichler, will nach langen Überlegungen am 29. Mai die Tore öffnen: "Wir haben lange hin- und her diskutiert, ob wir überhaupt aufsperren sollen. Schließlich wäre es billiger, nicht aufzusperren. Aber wir wollen unsere treuen Gäste nicht enttäuschen."

Saisonkarten-Verkauf startet am 20. Mai

Ebenbichler setzt heuer allerdings auf eine "andere Strategie" wie bisher: "Wir bauen stark auf den Verkauf der Saisonkarten. Diese ist dann quasi eine Garantie, dass man jeden Tag einen Platz hat. Es wird ein bestimmtes Kontingent geben. Aber natürlich ist auch der Kauf einer Tageskarte möglich." Zudem ist ein Webshop geplant, der Verkauf der Saisonkarten bzw. auch Tageskarten soll am 20. Mai starten. Die Preise (245 Euro für die Saisonkarte, 13 Euro für die Tageskarte) bleiben gleich wie in den vergangenen Jahren: "Eine Reduzierung geht sich leider nicht aus. Wir hoffen, dass wir heuer betriebswirtschaftlich mit einem blauen Auge davonkommen."

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Der Zugang zu dem Privatbad wird zudem beschränkt sein: "Statt maximal 3.300 Personen werden täglich höchstens 1.400 Personen hereingelassen", meint Ebenbichler. Derzeit wird für die Homepage gerade ein Counter programmiert, der dann anzeigen soll, wieviele Plätze im Bad noch frei sind. "Wir haben mit 1.600 Quadratmeter Wasseroberfläche sehr viel Platz in den Becken. Die Einhaltung des Mindestabstandes wird also fast nie ein Problem sein, auch nicht auf der Liegewiese", ist Ebenbichler überzeugt. Zusätzlich wird es Hygienespender geben, die Reinigungsintervalle werden verkürzt und bei Bedarf wird zur Unterstützung zusätzliches Personal wie etwa Security-Mitarbeiter angefordert.

Ibiza-Flair mit neuem "Luv Beach Club"

Neuigkeiten gibt es auch von der Gastronomie-Seite: Markus Krapfenbauer ("Hollerkoch") und Plachutta-Manager Anton Zehetbauer verbreiten mit dem brandneuen "Luv Beach Club" Ibiza-Flair in Schönbrunn. In chilliger Atmosphäre werden Bowls, frische Salate, neue Variationen des "Schwimmbad-Klassikers" Pommes frites, Seafood und Grill-Spezialitäten angeboten. Für coole Drinks sorgt die mobile "Bikini Bar", mit der Mitarbeiter rund um den Pool unterwegs sind.



Nav-AccountCreated with Sketch. heute.at TimeCreated with Sketch.| Akt:
HietzingNewsWienFreizeit

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen