Putzfrauen nähen 2.500 Schutzmasken für MA 34

Um die teilweise exponiert arbeitenden Mitarbeiter der MA 34 zu schützen, beschloss das Bau- und Gebäudemanagement die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

Da die Corona-Krise voraussichtlich noch andauern und das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes bei der eigenen Arbeit notwendig wird, startete die MA 34 (Bau- und Gebäudemanagement) ein eigenes Schutzmasken-Projekt. Mit etwas Glück konnte ein Restposten von insgesamt 77 Metern dunkelgrauem Baumwollstoff kurzfristig angekauft werden. Die Bänder und das erforderliche Nähgarn waren bereits im Betrieb vorhanden.



Schnell wurde mit der Produktion eines Prototypen begonnen. Nach einem Waschtest (Kochwäsche mit 60 Grad) wurde festgestellt, dass der Baumwollstoff über eine ausreichende Formstabilität verfügt. Auch eine Anleitung zur Fertigung der Mund-Nasen-Schutzmasken wurde bereits gestaltet. In der Werkstätte werden derzeit die Masken-Grundformen aus Stoffballen zugeschnitten. Für rund 500 Mund-Nasen-Schutz-Masken sind bereits die Basismaterialien zusammengestellt – also Stoff, Band und Garn. Derzeit fertigen 50 Raumpflegerinnen auf freiwilliger Basis die ersten Schutzmasken in Heimarbeit an.

2.500 Masken für insgesamt 1.250 Mitarbeiter

In einer ersten Etappe sollen die fertigen Schutzmasken dann nach Ostern zunächst jenen 750 Mitarbeitern (zwei Stück pro Person) übergeben werden, die an den exponiertesten Arbeitsstellen eingesetzt sind, etwa Raumpflegerinnen, Hausarbeiterinnen, Portiere, Amtshauswarte, Werkstättenmitarbeiter und Stützpunktleiter des Bau- und Gebäudemanagements. In Folge sollen auch alle anderen Mitarbeiter der MA 34 ausgestattet werden. Das bedeutet, dass für die insgesamt 1.250 Mitarbeiter rund 2.500 Mundschutzmasken benötigt werden.



"Der große Einsatz der Mitarbeiter ist vorbildlich. Diese gelebte Solidarität in der MA 34 ist wirklich beeindruckend", freut sich Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal (SPÖ).

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