Nina Ortlieb fuhr im letzten Februar in La Thuile zum einzigen und letzten Super-G-Sieg der Ski-Damen. In ihrer Paradedisziplin kann die Tirolerin am Wochenende in St. Moritz nicht antreten, eine Knochenprellung zwingt sie zu einer Pause.
Doch auch mit dem Coronavirus musste sich die 24-Jährige plagen. Mama und Papa - Abfahrtsolympiasieger Patrick Ortlieb - waren ebenso infiziert. Während die Infektion dem ehemaligen ÖSV-Star nur etliche Kilos kostete, bezahlte eine Generation weiter mit dem Leben.
Opa Ortlieb starb an den Folgen der Corona-Infektion. Die Speed-Fahrerin erwischte einen milden Verlauf - im Gegensatz zu ihren Kolleginnen Tamara Tippler und Stephanie Venier, beide kämpfen noch mit den Nachfolge-Symptomen.
Ortlieb selbst will nach ihrer ausgeheilten Verletzung in zwei Wochen in Val d'Isere in der Abfahrt wieder antreten.