Erster Nationalrat meldet sich zu Corona-Zivildienst

Abgeordneter Yannick Shetty (25) würde vom Hohen Haus ins Rettungswesen wechseln.
Abgeordneter Yannick Shetty (25) würde vom Hohen Haus ins Rettungswesen wechseln.Bild: zVg
Ungewöhnliche Zeiten, ungewöhnliche Maßnahmen. In der Coronakrise meldet sich nun der erste Parlamentarier freiwillig zum Dienst an der Bevölkerung. Die Hintergründe.
Yannick Shetty, 25, meldet sich angesichts der schwierigen Lage im Land nun freiwillig für einen Dienst an der Allgemeinheit. Der Tiroler, der im Oktober erstmals für die Neos als Abgeordneter zum Nationalrat angelobt wurde, war einst im Zivildienst – und würde wieder einspringen, sollte es notwendig werden.



"Melde mich freiwillig"

Auf seiner Facebook-Seite schrieb er am Mittwoch: "Mein Zivildienst als Rettungssanitäter beim Wiener Roten Kreuz ist erst sechs Jahre her. Daher habe ich mich dazu entschieden, mich für einen freiwilligen Einsatz freiwillig zu melden.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Noch besteht kein Bedarf, aber sobald die Organisationen an ihre Grenzen stoßen, ist es wichtig, dass möglichst viele freiwillige Meldungen vorliegen, damit auf diese sofort zugegriffen werden kann.



Shetty: "Wertvolle Erfahrung"

Im Gespräch mit "Heute" konkretisiert er: "Mein Zivildienst war eine wertvolle Erfahrung, die ich in guter Erinnerung habe. Die Sanitäterinnen und Sanitäter leisten einen unglaublichen Beitrag für die Gesellschaft, der jetzt besonders zum Vorschein tritt." Er hätte den Dienst übrigens auch im Rahmen eines freiwilligen Jahres geleistet. "Mit meiner Meldung jetzt", so Shetty, "möchte ich auch ein Zeichen setzen, dass es sehr viele junge Menschen gibt, die sich ohne Verpflichtung freiwillig für den Krisenfall melden."

Alle Infos zum freiwilligen Zivildienst findet ihr auf der Zivildienst-Seite im Internet.





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