Corona-Zahlen schnellen nach Feiertagen rasant nach oben

Corona-Behandlung in einer heimischen Intensivstation
Corona-Behandlung in einer heimischen Intensivstation picturedesk.com
Wie befürchtet, steigen die Corona-Zahlen nach den Familienfesten zu Weihnachten wieder an. 2.913 Neuinfektionen wurden am Silvestertag gemeldet.

Die Feiertage wirken nach. "Heute" liegen am letzten Tag des Jahres die aktuellen Covid-19-Kennzahlen vor. Diese zeigen – wie bereits am Mittwoch – eine Aufwärtstendenz. Binnen Tagesfrist hat es österreichweit 2.913 Neuinfektionen mit dem Virusgegeben. Die meisten davon in Nieder- und Oberösterreich. Die Hauptstadt Wien folgt erst an dritter Stelle. Zudem verstarben verteilt auf das Bundesgebiet 73 Menschen an oder mit der Erkrankung. Maßgeblich zur Beurteilung der Lage ist stets auch der Blick auf die Vorwoche. Am Donnerstag, 24.12., waren 2.847 Neuinfektionen bei den Behörden eingemeldet worden. 

Die aktuellen positiven Testergebnisse verteilen sich wie folgt auf die neun Bundesländer:

▶ Burgenland: 54
▶ Kärnten: 193
▶ Niederösterreich: 638
▶ Oberösterreich: 495
▶ Salzburg: 306
▶ Steiermark: 374
▶ Tirol: 251
▶ Vorarlberg: 173
▶ Wien: 429

Mit heutigem Stand (31. Dezember 2020, 9.30 Uhr) sind laut Innenministerium im ganzen Land bisher 360.815 Menschen an Covid-19 erkrankt. 6.222 Personen sind an den Folgen der Infektion verstorben (das sind 73 neue Todesopfer seit Mittwoch) und 332.952 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 1.946 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung (das sind 66 weniger als gestern) und davon 396 der Erkrankten (plus 1) auf Intensivstationen.

Warum die Zahlen vom Dashboard divergieren können

Das Covid-19-Dashboard der AGES bezieht seine Daten ausschließlich aus dem Epidemiologischen Melderegister (EMS) und wird einmal täglich, um 14 Uhr, aktualisiert. Das EMS ist das offizielle Register, in welches von den Bezirksbehörden sowie von Labors eingetragen wird. Im Innenministerium werden die Zahlen hingegen im Rahmen der täglichen Videokonferenz des Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagements im Einsatz- und Koordinationscenter (EKC) erhoben. Diese Zahlen können Fälle enthalten, die im EMS noch nicht erfasst sind.

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