Corona – ZiB-Legende musste für Ehemann Rettung rufen

Danielle Spera und Ehemann Martin Engelberg
Danielle Spera und Ehemann Martin EngelbergPicturedesk
Danielle Spera, die legendäre frühere "Zeit im Bild"-Moderatorin und Ehemann Martin Engelberg waren schwer an Covid-19 erkrankt. Mit schlimmen Folgen.

Tausende Male war sie zu Gast in unseren Wohnzimmern – Danielle Spera. Die 63-Jährige moderierte 22 Jahre lang die wichtigste Nachrichtensendung des Landes im ORF, ehe sie im Jahr 2010 die Leitung des jüdischen Museums in Wien übernahm. Die legendäre Journalistin ist mit dem ÖVP-Nationalratsabgeordneten Martin Engelberg verheiratet. 

"Es war mäßig lustig"

In der ORF-Sendung "Vera" sprach das prominente Paar nun über seine schwere Corona-Erkrankung. Die beiden dürften sich im Zuge einer Israel-Reise mit dem Virus angesteckt haben. Spera und Engelberg, die sich davor und danach einem Covid-Test unterzogen haben und niemanden ansteckten, durchlebten einen schweren Verlauf. Der Psychoanalytiker und Politiker erinnert sich im Talk mit Vera Russwurm an seine nun überstandene Erkrankung zurück: "Es waren heftige Tage – sieben Tage hohes Fieber, mit Medikamenten rauf, runter. Dann die zwei, drei Tage, wo mir begonnen hat, die Luft auszugehen – das war mäßig lustig."

Danielle Spera: "Ich hatte sehr, sehr starke Schmerzen in der Lunge."

Seine Ehefrau, die langjährige ORF-Anchorwoman Danielle Spera, bringt den besorgniserrenden Zustand ihres 60-jährigen Gatten auf den Punkt: "Ich hatte natürlich große Sorge. Wir haben überlegt, ob wir ins Krankenhaus fahren sollen oder nicht. Letztendlich ist es ihm so schlecht gegangen, dass wir uns dazu entschieden haben, die Rettung zu rufen."

Abgeordneter bekam kaum noch Luft

Engelberg laborierte an einer viralen Lungenentzündung. "Ich habe erlebt, wie er kaum noch Luft bekommen hat – und da habe ich wirklich Angst um ihn gehabt", schildert Spera den schlimmen Verlauf. Die Ärzte in der Klinik haben ihn unter strengsten Hygienemaßnahmen optimal behandelt, wie Engelberg sagt: "Ich habe Infusionen bekommen, innerhalb von zwei bis drei Tagen ist es dann sehr schnell besser geworden."

Als es mit dem türkisen Abgeordneten allmählich bergauf ging, verschlechterte sich der Zustand der Direktorin des jüdischen Museums rapide. Spera: "Ich habe sehr schnell hohes Fieber bekommen. Ich hatte sehr, sehr starke Schmerzen in der Lunge – wie, wenn jemand meine Lunge zusammendrückt. Das war überwältigend, weil ich so ein Gefühl noch nicht hatte und natürlich gemischt mit Angst."

An den Folgen ihrer Erkrankung leidet Spera bis heute: "Ich habe nach wie vor keinen Geruchssinn. Es schränkt einen natürlich ein, auch der Geschmackssinn ist nicht so wie vorher." Daher der dringende Appell ihres Ehemannes an die Bevölkerung, achtsam zu sein und "ein paar Monate ein bissl aufzupassen, Treffen und Familienfeiern zu verschieben …"

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