Coronakrise führt zu erhöhtem "Grazing" im Home Office

Die Fahrt zur Arbeit ist verkürzt und auch Toilette und Küche sind in unmittelbarer Nähe. Vor allem das Letztere erweist sich als versteckter Fluch für viele, die im Home-Office arbeiten.
Die Fahrt zur Arbeit ist verkürzt und auch Toilette und Küche sind in unmittelbarer Nähe. Vor allem das Letztere erweist sich als versteckter Fluch für viele, die im Home-Office arbeiten.Getty Images/iStockphoto
Gutes Essen sollte schmecken, aber eine gesunde Ernährung sollte dir auch langfristig Freude schenken. Verabschiede dich daher vom Phänomen "Grazing".

Seit Anbruch der Coronakrise wurden einige Phänomen in den Alltag integriert, an die man sich mit nur sehr viel Geduld anpassen konnte. Einige der eher unbeliebteren gesellschaftlichen Auswirkungen wären beispielsweise das Social Distancing und das Einhalten der Abstandsregelim Alltag – Empfehlungen, die man bis dato noch befolgen sollte. Als weniger problematisch erwies sich allerdings die Einführung vom Home-Office für Berufspersonen.

Wenn du während der Arbeit gestresst bist, oder einfach eine Pause von deinen Aufträgen brauchst, dann kann ein kleiner Schokoriegelvielleicht deine Laune heben. Nach einem Snack hast du allerdings wieder Lust auf eine weitere kleine Mahlzeit und das Hungergefühl nimmt kein Ende. Laut Ernährungspsychologen wird solch ein Verhaltensmuster als "Grazing" bezeichnet und wenn du nicht vorsichtig bist, kann dir dein ständiger Hunger zum Verhängnis werden.

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Den Ursprung des Begriffs hat man Kühen und Pferden zu verdanken, die wie vielen bekannt ist, gerne stundenlang auf saftigen Wiesen grasen. In etwa so kann man sich das Phänomen "Grazing" bei uns Menschen vorstellen. Wer sich daran hält täglich drei Hauptmahlzeiten zu nehmen ist schon einmal ziemlich dran, was eine gesunde Ernährung betrifft. Natürlich dürfen leichte Zwischenmahlzeitennicht fehlen. Aber Vorsicht, denn über den Tag verteilt kann übermäßiges Snacken deine Ernährung aus dem Gleichgewicht bringen.  

Experten sind der Meinung, dass Stress, Sorgen, Ängste und auch Langeweile psychologische Gründe für die ungesunden Essgewohnheiten sind. Sieht man sich die Liste der Ursachen an fällt einem ein Muster auf. Genau diese Herausforderungen begleiten viele Personen heutzutage, beziehungsweise seit dem die coronabedingte Krise ihren Anfang nahm. Wer ab und an eine Kleinigkeit verputzt muss nichts befürchten, aber gefährlich wird es, wenn du weder Hunger- noch ein Sättigungsgefühl verspürst und dein Essverhalten dazu führt, dass du mehr Nahrung zu dir nimmst, als dein Körper nötig hat. Mit diesen Tricks lernst du  aber wie du deine Ess-Impulse im Home-Office im Zaum halten kannst.

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Des Weiteren hilft es sich anderweitig abzulenken, damit weder während der Arbeit noch in der Pause ständig genascht wird. Anstatt im Snack-Kabinett nach Essen zu suchen, dass dich nur kurzeitig beglückt, kannst du einen Spaziergang machen und frische Luft und Energie tanken. Ein weiterer Tipp wäre, wenn du an einem Wochenende deinen Schrank ausmistest, damit du mit gesunden Lebensmitteln ausgestattet bist. So hast du ein weniger schlechtes Gewissen, wenn du wieder in Versuchung geraten solltest. 

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