Tod nach Corona-Impfung – jetzt sprechen Behörden

Der Kanton Luzern begann als erster mit den Impfungen bei Risikogruppen.
Der Kanton Luzern begann als erster mit den Impfungen bei Risikogruppen.HANDOUT / AFP / picturedesk.com
In der Schweiz starb ein Bewohner eines Altersheims nach der Corona-Impfung. Nach einer genauen Untersuchung nahmen die Behörden nun dazu Stellung. 

Die Schweiz hat bei Pfizer/Biontech drei Millionen Impfdosen – es ist das selbe Vakzin das aktuell in Österreich geimpft wird – bestellt. Erste Kantone haben bereits begonnen, Personen aus Risikogruppen gegen das Coronavirus zu impfen, ab 4. Jänner wollen die Eidgenossen bundesweit durchstarten.

Ausgerechnet so kurz vor dem großangelegten Impfstart dann eine Schock-Nachricht: Am heutigen Mittwoch wurde bekannt wurde, dass eine der bereits geimpften Personen verstorben ist. Es handelte sich dabei um einen 91-jährigen Bewohner eines Pflegeheims der an Heiligabend geimpft wurde.

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"Am 26. Dezember klagte der betreffende Bewohner über Schmerzen in der Harnröhre und Schmerzen im Bauch. Er wurde immer wieder unruhig, später fiel der Blutdruck ab und der Puls erhöhte sich", heißt es in einem Artikel des Corona-Maßnahmen-skeptischen Magazins "Zeitpunkt". Am Tag darauf habe der Heimarzt nochmals eine Untersuchung durchgeführt. "Am Dienstagmorgen wurde der Arzt per Mail über die Verschlechterung des Allgemeinzustands informiert. Bei seinem Rückruf war der Patient bereits verstorben."

"Keinen kausalen Zusammenhang"

Laut dem Heilmittelinstitut Swissmedic besteht allerdings kein direkter Zusammenhang zwischen dem plötzlichen Tod und der Coronaimpfung. Die Person habe an schweren Vorerkrankungen gelitten. "Weder die Krankengeschichte noch der akute Krankheitsverlauf legen einen direkten kausalen Zusammenhang zwischen der Covid-19-Impfung und dem Tod nahe", so Swissmedic.

Die zur Verfügung stehenden, umfassenden Angaben wiesen auf die vorbestehenden Erkrankungen als natürliche Todesursache hin. Dies sei auch so auf dem Totenschein vermerkt worden.

"Bisher sind bei Impfungen gegen das neuartige Coronavirus keine unbekannten Nebenwirkungen aufgetreten", erklärt die Behörde. "Es gibt zum jetzigen Zeitpunkt keine Anhaltspunkte für eine Veränderung des Nutzen-Risiko-Profils des eingesetzten Impfstoffs."

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