Dramatische Szenen in Costa Rica: Präsidentin Laura Fernandez musste am Freitag nach einer Explosion in Sicherheit gebracht werden. Die Staatschefin war in einer Bergregion nahe der Grenze zu Nicaragua unterwegs, als plötzlich eine Detonation zu hören war.
Die Ursache der Explosion blieb zunächst unklar. Das Gebiet ist für illegalen Bergbau bekannt.
Die bewaffneten Leibwächter reagierten blitzschnell: Sie rissen die Politikerin zu Boden und brachten sie umgehend in ein Fahrzeug.
"Ich fühlte mich wie in einem Film", sagte Fernandez anschließend vor Journalisten. Es gehe ihr gut, fügte sie hinzu.
Costa Rica grenzt im Norden an Nicaragua und im Süden an Panama. In den Grenzregionen kommt es immer wieder zu illegalen Bergbau-Aktivitäten.