Am Höhepunkt der Corona-Pandemie in Oberösterreich konnten teilweise nur noch 20 Prozent der Ansteckungen nachverfolgt werden. Das sogenannte Contact-Tracing funktionierte nicht, weil es so viele Neuinfektionen gab und die Gesundheitsbehörden nicht mehr dazu kamen, die Ansteckungslinien zu verfolgen.
Nun, nachdem die Zahl der Infektionen in Oberösterreich zuletzt deutlich zurück ging, funktioniert auch das Contact Tracing wieder deutlich besser. Derzeit liege die Aufklärungsquote, also die Nachverfolgung, wo sich eine neuinfizierte Person angesteckt hat, bei 60 Prozent, heißt es aus dem Krisenstab des Landes Oberösterreich.
Bei den derzeit laufenden Massentests vor Weihnachten, die sehr gut angenommen werden, zeigt sich eine überraschende Situation. Während nämlich bei den Massentests Anfang Dezember in Oberösterreich nur 0,4 Prozent der getesteten Personen positiv waren, sind es jetzt 1,01 Prozent.
Von Montag auf Dienstag gab es in Oberösterreich insgesamt 294 Neuinfektionen. Und auch die Zahl der Patienten, die auf den Intensivstationen behandelt werden müssen, geht zurück. Erstmals seit langer Zeit liegt die Zahl unter 100, Stand Dienstag 8 Uhr sind es 95 Patientinnen und Patienten.