Er spricht erstmals

Cowell redet jetzt über Liams Tod: "Hab mich versteckt"

Der Tod von Liam Payne hat Simon Cowell schwer getroffen. In einem Podcast spricht der Musik-Mogul jetzt offen über seinen Zusammenbruch.
Heute Entertainment
06.05.2026, 14:22
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Es sind ungewöhnlich emotionale Worte von Simon Cowell. Der 66-Jährige gibt zu, nach dem tragischen Tod von Liam Payne völlig aus der Bahn geworfen gewesen zu sein. "Ich war am Boden zerstört", sagt er im Podcast "Tales From the Celebrity Trenches". Wochenlang habe er sich zurückgezogen, um das Geschehene überhaupt verarbeiten zu können.

"Ich habe wirklich gekämpft und gelitten"

Payne, einst von Cowell bei The X Factor entdeckt und später Mitglied von One Direction, war im Oktober 2024 im Alter von nur 31 Jahren in Buenos Aires ums Leben gekommen. Der Sänger stürzte von einem Hotelbalkon, in seinem Körper wurden später Alkohol, Kokain und Medikamente nachgewiesen.

Für Cowell kam die Nachricht mitten in einer intensiven Arbeitsphase. Gerade drehte er an seiner neuen Netflix-Show "The Next Act", in der er – ähnlich wie damals bei "X Factor" – nach der nächsten Boyband sucht. Der Schock traf ihn besonders hart, weil er parallel mit jungen Talenten und deren Familien arbeitete.

"Was macht man in so einer Situation?", fragt Cowell rückblickend. Die Antwort: Rückzug. Eine Woche lang verschwand er komplett, zog sich aus der Öffentlichkeit zurück, um seine Gedanken zu ordnen. "Ich habe wirklich, wirklich gekämpft und gelitten", gesteht er.

Gleichzeitig zeigt sich der Musikproduzent nachdenklich, was den Umgang mit Ruhm betrifft. Heute sei der Druck auf junge Künstler größer denn je. Seine Aufgabe sieht er deshalb klar: nicht nur Karrieren aufbauen, sondern auch auf die Schattenseiten vorbereiten. Erfolg bringe nicht nur Glamour, sondern auch Stress, Belastung und Einsamkeit.

Dabei erinnert er auch daran, wie schnell alles gehen kann. One Direction etwa stellte er einst in nur 25 Minuten zusammen – eine spontane Entscheidung, die Musikgeschichte schrieb.

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