Unfall-Orgie in Baku – Qualifying vier Mal gestoppt

Der Bolide von Lance Stroll wird abtransportiert.
Der Bolide von Lance Stroll wird abtransportiert.picturedesk.com
Das Qualifying für den Baku-Grand-Prix wird von schweren Unfällen überschattet. Bei fünf Crashes blieben die Fahrer jeweils unverletzt.

In Aserbaidschan fliegen die Fetzen. Oder vielmehr die Karbonteile. Das Qualifying für den Grand Prix am Sonntag muss am Samstag gleich vier Mal mit einer roten Flagge unterbrochen werden.

In Q3 sorgen Lance Stroll und Antonio Giovinazzi jeweils in Kurve 15 für Schreckmomente. Erst schrottet der Kanadier seinen Aston Martin, dann kracht der Italiener an derselben Stelle mit seinem Alfa Romeo in die Wand.

Antonio Giovinazzi und sein ramponierter Alfa Romeo.
Antonio Giovinazzi und sein ramponierter Alfa Romeo.picturedesk.com

Die Unfälle sorgen für Chaos – einige Fahrer müssen ihre schnellen Runden sogar zwei Mal abbrechen.

In Q2 sorgt dann McLaren-Star Daniel Ricciardo eineinhalb Minuten vor Ablauf der Zeit für das vorzeitige Ende. Er verliert in Kurve drei die Kontrolle über seinen Boliden und schlägt wie die beiden Bruchpiloten vor ihm in der Wand ein. Auch er bleibt unverletzt.

Auch Q3 bleibt mit den verbleibenden zehn Fahrern nicht von Zwischenfällen verschont. Wieder sorgt ein heftiger Einschlag in der Kurve drei für das vorzeitige Session-Ende. Rookie Yuki Tsunoda erwischt es mit seinem Alpha Tauri an derselben Stelle wie Ricciardo. Der nachkommende Carlos Sainz verhindert in spektakulärer Manier in seinem Ferrari den Crash mit Tsunoda – er wählt den Notausgang, ruiniert dabei ebenfalls den Frontflügel seines Autos.

Charles Leclerc (Ferrari) holt die Pole Position – alles zur Startaufstellung findet ihr hier.

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