Ohne Superstar Cristiano Ronaldo startet die portugiesische Fußball-Nationalmannschaft ins WM-Jahr. Der 41 Jahre alte Angreifer verpasst die Länderspiele am 28. März gegen Mexiko und drei Tage später gegen die USA. Den Saudi-Arabien-Legionär plagt eine Muskelverletzung.
Ronaldo hatte sich Ende Februar im Ligaspiel seines Klubs Al-Nassr gegen Al-Fayha am linken Oberschenkel verletzt. Nationaltrainer Roberto Martínez sprach zuletzt von einer leichten Blessur. Bei der Kadernominierung stellte der Coach klar, dass er für die WM fest mit dem Rekordtorschützen plane.
Dort "werden sich Cristiano Ronaldo und Goncalo Ramos die Position des Mittelstürmers teilen. Wir suchen einen dritten Stürmer mit einem anderen Profil", erklärte der Coach. Die Testspiele in Mexiko-Stadt und Atlanta bezeichnete er daher als "die letzte Möglichkeit für Experimente".
Die meisten Spieler im 27-köpfigen Aufgebot der Portugiesen stellen Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain und Sporting Lissabon mit je vier. Prominente Namen sind etwa Vitinha (PSG), Bruno Fernandes (Manchester United) und Joao Felix von Ronaldo-Klub Al-Nassr.
Der Europameister von 2016 trifft bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada in Gruppe K auf Kolumbien und Usbekistan. Ein weiteres Team wird noch in einem Play-off ermittelt, an dem Neukaledonien, Jamaika und die Demokratische Republik Kongo teilnehmen.