Ab Juni tritt Österreich bei der Weltmeisterschaft in den USA erstmals seit 28 Jahren wieder bei einer Endrunde an. In Gruppe J trifft der ÖFB auf Weltmeister Argentinien, Algerien und Jordanien. Für Kapitän David Alaba hat Teamchef Ralf Rangnick einen großen Anteil an der erfolgreichen Qualifikation.
Angesprochen im ServusTV-Podcast "Servus, WM! We are from Austria!" auf die Frage, ob die Qualifikation auch ohne Rangnick gelungen wäre, sagt Alaba: "Ich glaube nicht."
Er führt weiter aus: "Wir wissen alle, was wir an ihm haben. Das Potenzial war immer da. Wir haben uns zweimal für die EM qualifiziert, aber es hat jemand gefehlt, der die Puzzlesteine so zusammenlegt, dass das Bild vollständig wird. Das hat Ralf Rangnick mit seinem Team geschafft. Er hat ein sehr gutes Team um sich herum, da hat er etwas geschaffen, das sehr speziell ist."
Auch habe Rangnick die Denkweise innerhalb der Mannschaft verändert: "Er hat es geschafft, die Denkweise auf unsere Spielweise auszulegen und erfolgreichen Fußball zu spielen. Das hat man in der Qualifikation gesehen und auch in manchen Spielen, die wir vor Jahren verloren hätten. Besonders das Spiel in Bosnien hätten wir wahrscheinlich vor ein paar Jahren verloren."