Salzburg gegen Sturm, Erster gegen Zweiten - ein besseres Match gibt es aktuell im heimischen Fußball nicht. Die beiden kreuzten auch im Viertelfinale des ÖFB-Cups die Klingen. Am Ende musste nach einem 1:1 über 120 Minuten ein Elfer-Krimi her - mit dem besseren Ende für die Grazer. Sturm siegte mit 5:4.
Salzburg gegen Sturm, Erster gegen Zweiten - ein besseres Match gibt es aktuell im heimischen Fußball nicht. Die beiden kreuzten auch im Viertelfinale des ÖFB-Cups die Klingen. Am Ende musste nach einem 1:1 über 120 Minuten ein Elfer-Krimi her - mit dem besseren Ende für die Grazer.
Sturm versuchte Salzburg in der ersten Hälfte mit frechem Offensivfußball zu überrumpeln. Abwehrchef Oumar Solet hatte große Probleme mit den flinken Grazern, wackelte gehörig.
Salzburg überstand die Anfangsphase ohne Gegentor, hatte dann selbst zahlreiche Möglichkeiten auf die Führung. Doch die gelang den Gästen aus der Steiermark: Jusuf Gazibegovic traf aus der Distanz in der 37. Minute zum 1:0.
Salzburg drehte in der zweiten Hälfte mehr auf, doch Sturm hielt stark dagegen. Nur ein Tormann-Patzer von Arsenal-Leihgabe Arthur Okonkwo (76.) brachte die Bullen wieder zurück. Der Zwei-Meter-Riese ließ einen Distanzschuss von Amar Dedic viel zu einfach durch - 1:1 und Verlängerung!
In der Overtime war komplett die Luft aus dem Spiel, beide Mannschaften haben sich in den 90 Minuten davor komplett verausgabt. So musste das Elfmeterschießen für die Entscheidung sorgen.
Zuerst sah es gar nicht so gut aus für Sturm, denn Manprit Sakaria vergab gleich den ersten Elfer. Doch bei Salzburg flatterten die Nerven ebenso: Maurits Kjärgaard und Nicolas Capaldo vergaben ebenso. Sturm steht neben Rapid als zweiter Cup-Semifinalist fest.