Es hätte eine Routinesprengung werden sollen - doch es wurde eine Katastrophe: Drei Kumpel verstarben im Kalibergwerk in Thüringen nach einer Gasexplosion (Heute.at hat berichtet), welches am Tag darauf gesperrt blieb.
Es hätte eine Routinesprengung werden sollen - doch es wurde eine Katastrophe: Drei Kumpel verstarben im Kalibergwerk in Thüringen nach einer Gasexplosion (), welches am Tag darauf gesperrt blieb.
Die Gerichtsmedizin muss nun klären, wie die drei Kumpel 700 Meter unter der Erde ums Leben kamen. Die Ursache für die Tragödie ist noch unbekannt.
Unglück ist Ausnahme
Der Bezirksleiter der IG Bergbau-Chemie-Energie, Friedrich Nothhelfer, sagte, vermutlich sei eine riesige Kohlendioxid-Blase durch die Sprengung geöffnet worden. "Derartige Grubenunglücke wie in Unterbreizbach gehören zu den großen Ausnahmen."
Das Bergwerk, das sich über viele Kilometer mit riesigen Hohlräumen zum Salzabbau unter der Erde erstreckt, wird nach Angaben der Werksleitung wegen der giftigen Gase für mehrere Tage gesperrt bleiben.