In der 103. Minute hatte sich Raheem Sterling in den dänischen Strafraum getankt, war dann im Duell mit Joakim Mahle zu Boden gegangen. Referee Danny Makkelie zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt - eine harte Entscheidung, die auch der Video-Referee nicht änderte. Den fälligen Strafstoß hatte England-Stürmer Harry Kane im zweiten Anlauf versenkt.
Die Elfmeter-Entscheidung stieß den Dänen allerdings sauer auf. Vor allem Coach Kasper Hjulmand machte nach dem Spiel klar, was er von dem Pfiff hält. "Also ich habe keinen Elfmeter gesehen. Es ist klar, dass er sein Bein hängen lässt und hinfällt. Es fühlt sich einfach nicht gerecht an. Das ist etwas, das mich wütend mach, ich bin enttäuscht, ich denke, dass die Entscheidung zu hart ist", schüttelte der dänische Erfolgstrainer den Kopf.
Noch einen Schritt weiter ging da Stürmer Martin Braithwaite, der sich nach dem Halbfinal-Aus emotional zeigte. "Die Art und Weise, wie wir verloren haben, macht es ein bisschen schwieriger, es zu verstehen. Ich hatte das Gefühl, dass es nicht ganz fair war", schüttelte der Barcelona-Stürmer den Kopf, schickte noch hinterher: "Aber ich muss vorsichtig sein, was ich sage."
"Manchmal würde man gerne vom Schiedsrichter selbst hören, was er denkt, vielleicht sollte auch der Schiedsrichter vor einem Mikrofon stehen", konnte auch Pierre-Emile Hojbjerg die Entscheidung nicht nachvollziehen.