Wintersport

"Damen bei echtem Super-G 7 Sekunden hinter den Herren"

Bei den Super-Kombis fuhren Damen und Herren auf dem identen WM-Kurs den Super-G. "Heute"-Skiexperte Marc Girardelli schätzt die Lage ein.
Heute Redaktion
16.02.2021, 07:08

Der achte WM-Tag war spannend. Nicht nur, weil Österreichs Herren durch Marco Schwarz in der Super-Kombi zum dritten Mal Gold in Hundertstel-Krimis bei dieser WM holten.

Girardelli: "Im Super-G sechs, sieben oder acht Sekunden hinter Kriechmayr"

Die Super-Kombis ließen den Vergleich der Geschlechter zu. Damen und Herren fuhren am identen Super-G-Kurs. Auf 80 Fahrsekunden verlor die beste Dame Federica Brignone etwas mehr als zwei Sekunden auf den besten Herren James Crawford. Mikaela Shiffrin war sogar schneller als der US-Abfahrer Jared Goldberg.

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Ich warne davor, das Ergebnis überzubewerten. Der Kurs war speziell. Es gab ganz wenige Kurven, wo extrem hoher Druck auf die Ski-Asse wirkte. Die letzten 30 Sekunden waren ein "Schleicher-Kurs". Lindsey Vonn, die beste Gleiterin aller Zeiten, wäre da für jeden Mann eine echte Gefahr gewesen.

Ich behaupte, beim echten WM-Super-G, den Vincent Kriechmayr gewann, hätten die besten Damen bei dem brutal schwierigen Sprung und der extrem rutschigen Traverse sechs, sieben oder acht Sekunden auf die Gold-Zeit verloren.