Als Dana Diekmeier mit ihren vier Kindern beim "F*ck Cancer"-Lauf in Baden-Baden auftaucht, wird schnell klar, wie viel Last die Ex-Spielerfrau derzeit trägt. Die Trennung von Dennis Diekmeier und die unheilbare Krebserkrankung ihrer Tochter Delani fordern der 40-Jährigen alles ab.
"Für die Kinder war das natürlich schwer, genau auch wie für mich. Am Anfang war das ein Schock, dass man auf einmal nicht mehr diese heile Familie ist, die man immer dachte zu sein", so Dana.
Wie rtl.de berichtet, sind Dana und Dennis 16 Jahre verheiratet gewesen. Doch Anfang letzten Jahres geriet ihr Leben aus den Fugen, als bei ihrer ältesten Tochter Delani ein bösartiger, unheilbarer Nierentumor diagnostiziert wurde.
"Der Krebs macht dich leider von innen kaputt und du kriegst das meistens gar nicht mit. Die MRT-Bilder, die wir alle vier Wochen machen, sind immer wieder erschreckend, weil es wird immer mehr und es ist nicht zu stoppen. Aber man sieht es ihr äußerlich noch nicht an", erklärt Dana.
Ausgerechnet in dieser schweren Zeit trennen sich Dana und Dennis Diekmeier. Der 36-Jährige hat inzwischen bestätigt, dass er eine neue Freundin hat. Seine älteste, schwer kranke Tochter Delani nimmt ihm das übel.
"Er hatte eine lange Zeit gar keinen Kontakt zu ihr oder sie zu ihm, sie wollte das nicht, weil sie natürlich enttäuscht war von dem Ganzen. Die Kleineren kriegen das noch nicht so mit. Aber ja, der Kontakt ist da, er sieht sie ab und zu und macht was mit denen und hat den Kontakt, aber das Meiste mache ich mit ihnen", berichtet die Vierfach-Mama.
Jetzt bleibt fast alles an Dana hängen. Während sie um Spenden für die Krebsforschung kämpft, postet Dennis Diekmeier ein Foto aus seinem Mallorca-Urlaub.
"Es ist natürlich schwer, alleine mit vier Kindern. Die Arztbesuche und die Kontrollen und wer weiß, was noch passiert. Das Schlimmste steht uns irgendwann noch bevor. Aber natürlich, wir leben im Hier und Jetzt", so Dana.
Die Tattoos, die sie an ihren Ex erinnern, lässt sich Dana gerade entfernen. Die Verletzung sitzt tief, aber sie muss weitermachen – denn sie weiß nicht, wie viel Lebenszeit ihre älteste Tochter noch hat.
"Wir haben keine Zeit zum traurig sein, wir müssen das Leben genießen. Wir sind stark und wir kommen da irgendwie durch. Wir sind zusammen, das macht mich froh, dass ich meine Kinder habe und die geben mir die Stärke."