Kickl-Cousine wird nicht in den Nationalrat einziehen

Daniela Kickl bei einer Podiumsdiskussion im Dezember 2018 in der Wiener Hofburg.
Daniela Kickl bei einer Podiumsdiskussion im Dezember 2018 in der Wiener Hofburg.Bild: Kein Anbieter/picturedesk.com
Daniela Kickl wird nicht ins Parlament einziehen. Sie hat es nicht auf die Landesliste der Wiener Grünen geschafft.
Die Nachricht, dass Daniela Kickl - die auf Facebook als Briefeschreiberin an ihren "Cousin Herbert" bekannt wurde - in den Nationalrat einziehen will, fand weitreichende Beachtung.

Sie werde sich für einen Listenplatz auf der Grünen Landeswahlliste für Wien bewerben, hieß es. Bei einer partei-internen Wahl hätte sie es dazu auf einen der acht Listenplätze der Wiener Grünen schaffen müssen.

Daniela Kickl hat es nicht geschafft. Sechs andere Frauen und zwei Männer wurden auf die Liste gewählt. Der bisherige Greenpeace-Sprecher Lukas Hammer schaffte es überraschend auf Platz 1.

Platz 2 ging an die derzeitige Bundesrätin Ewa Dziedzic, auf Platz 3 landete Sigi Maurer. Eva Blimlinger und Faika El-Nagashi rechnen sich mit den Plätzen 4 und 5 ebenfalls noch gute Chancen auf ein Nationalratsmandat aus.

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Kickl enttäuscht



Daniela Kickl zeigte sich über das Wahlergebnis enttäuscht. "Viele andere tolle Kandidaten" hätten es auch nicht auf die Liste geschafft. Besonders scheint sie die Kandidatur von Sigi Maurer zu stören: "Sigi Maurer auf Platz 3 ist für mich eine Bankrotterklärung. Sorry", twitterte sie.



(csc)

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